Erfahrungen für späteren Beruf sammeln

So manche Laufbahn eines Arztes hat im Freiwilligendienst bei der ­Johanniter-Unfall-Hilfe begonnen. Doch nicht nur Abiturienten, auch junge Menschen, die sich nach einer Lehre umorientieren wollen, absolvieren im JUH-Regionalverband Essen, zu dem auch Mülheim gehört, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder sind über den Bundesfreiwilligendienst (BfD) für mindestens zwölf Monate im Hilfseinsatz. Dort sammeln sie wertvolle Erfahrungen für ihren späteren Beruf. Einige haben danach auch ihren Arbeitsplatz bei den Johannitern gefunden.

Etwa 70 junge Menschen sind zurzeit bei der JUH in Essen und Mülheim aktiv. Das Freiwillige Soziale Jahr beginnt mit einer zweiwöchigen Grundausbildung zum Rettungshelfer, darauf folgt die Praxis im Rettungsdienst und im Krankentransport. Nach der umfassenden Einarbeitung können die Freiwilligen bald im Krankentransport oder im Einsatzdienst als Fahrer im Hausnotrufdienst sowie beim Transport von Blutkonserven, Organen oder Ärzteteams tätig werden. Die Hausnotrufzentrale stellt nach entsprechender Schulung einen weiteren Einsatzbereich dar.