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Jahresrückblick

Eine Stadt, gezeichnet vom Sturm - Mülheim 2014

30.12.2014 | 12:40 Uhr
Nach dem Pfingststurm „Ela“: Auf dem stark betroffenen Kahlenberg starten am Tag danach die Aufräumarbeiten. In der ganzen Stadt sind längst nicht alle Sturmschäden beseitigt. Das Pflanzen von Ersatzbäumen wird wegen hoher Kosten noch Jahre dauern.Foto: Deike Frey

Mülheim.  Pfingststurm „Ela“ hat Mülheim 2014 besonders bewegt und geprägt. Stürmisch war das Jahr auch in manch anderer Hinsicht. Ein Jahresrückblick.

Kein anderes Ereignis als der Pfingststurm „Ela“ hat Mülheim mehr bewegt und geprägt. Stürmisch war das Jahr auch für manch ein Großunternehmen. Und zwei Fragen bleiben Dauerbrenner: Wann gibt es die Kaufhof-Lösung und wie kommt der ÖPNV in die Spur?

Januar: Dramatischer Jahreswechsel mit Wohnhausbrand in Dümpten

Dramatisch startet das neue Jahr in Dümpten: In der Silvesternacht setzt ein Feuerwerkskörper ein Haus am Bickenborn in Brand, vier Bewohner erleiden Rauchvergiftungen. +++ Die Gastronomie im Schloss Styrum wird geräumt. Voraus gegangen war ein Rechtsstreit zwischen der Hausherrin MST und dem früheren Restaurantbetreiber. +++ Die Bezirksregierung lehnt den beantragten Ausbau der Schrottverarbeitung an der Weseler Straße ab. Anwohner atmen auf.

Städtische Beteiligungsholding und Ruhrbania-Gesellschaft ließen ein Geheimkonzept erstellen, das Pläne nach einem Abriss des leerstehenden Kaufhof skizziert. +++ Am Neubau der Hochschule Ruhr West an der Duisburger Straße wird Richtfest gefeiert. +++ Bauarbeiten beginnen auf dem Areal von Ruhrbania II. +++ Beim Festakt zum 800-jährigen Bestehen von Kloster Saarn würdigt Ministerpräsidentin Kraft diesen „Schatz der Stadt“. +++ Heinz Rinas, Ex-Chef der Seniorendienste, und die Stadt treffen sich erstmals vor Gericht.

Brand in der Silvesternacht

Februar: Falscher Mörtel - Wennmann-Bad macht für vier Wochen dicht

Das Friedrich-Wennmann-Bad muss schon wieder geschlossen werden: Bei der Sanierung vor zwei Jahren wurde falscher Mörtel verwendet. +++ Gymnasium macht dicht: Weil sich an der Otto-Pankok-Schule Betonfaserplatten lösen, muss die komplette Schule gesichert werden. +++   Der Mülheimer lebt sicherer: Laut Polizei steigen die Einbruchszahlen nicht mehr. +++ Es geht nur mit Überbelegung: Die Stadt ist im Kindergartenjahr 2014/2015 im U-3-Bereich noch lange nicht da, wo sie hin muss. +++ Lebensretter: Ein Friseur rettet eine Frau vor dem Erfrieren.

Eine Million mehr für die Straßen: Von 2014 bis 2015 kann das Amt für Verkehrswesen mit drei Millionen Euro planen. +++ 550 Dauercamper bangen am Entenfang um ihren Erstwohnsitz: Ein Bundesgesetz untersagt das Leben im Erholungsgebiet. +++ Die Stadt lässt 227 Bäume fällen, aus Sicherheitsgründen. +++ Freispruch für MBI-Politikerin Annette Klövekorn im Beleidigungsprozess. +++ Stadt macht mit weniger Knöllchen mehr Geld nach  Änderung des Bußgeldkatalogs.

März: Schüler mit Gebetsteppich suspendiert

Grundstückswerte in der Innenstadt verfallen: Gutachter ermitteln einen Wertverlust bis zu 9 Prozent. +++ Feuerwehr rettet 30 Menschen beim Kellerbrand an der Heißener Straße. +++ Gebetsteppich im Sportunterricht: Schüler am Berufskolleg Lehnerstraße wird suspendiert. +++ Vor 40 Jahren wurde das  „City Center“, heute: Forum, eröffnet. +++ Milder März mit Temperaturen bis zu 23 Grad. +++ Immobilienpreise haben Höhepunkt erreicht: Nur bei Eigentumswohnungen erwarten Makler noch Steigerungen.

Jahresrückblick
Großalarm in Mülheim - spektakuläre Blaulicht-Einsätze 2014

Atom-Alarm bei Ibero Stahl, Verpuffung am Rhein-Ruhr-Zentrum und Verwüstungen durch Unwetter: eine Chronik der größten Polizei- und Feuerwehreinsätze.

Streit um die „Ruhrperlen“: Werdener Heimatverein wirbt damit, MST reklamiert den Begriff für sich. +++ Neuer Wirt für den „Krug zur Heimaterde“ gesucht. +++ Die Awo Mülheim und ihre ehemalige Geschäftsführerin Adelheid Zwilling treffen sich vor Gericht. +++ Ev.  Kirche legt Streichliste vor. +++ Bündnis der Pleitestädte wächst. Konferenz in Mülheim. +++ Konflikt um spielende Kinder im Umfeld einer Seniorenanlage. +++ Parken in den Wohnvierteln: Anwohnerregelung in der Innenstadt angeregt.

Das bewegte Mülheim im zweiten Quartal

Kommentare
30.12.2014
14:54
Ehre, wem Ehre gebührt!
von pwaldow | #1

Also ich finde das Stadtantlitz ist eher von Frau Mühlenfeld geprägt. Wobei - der Vergleich mit Sturm Ela - ich wüsste nicht, welche Auswirkungen...
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Eine Stadt, gezeichnet vom Sturm - Mülheim 2014
Eine Stadt, gezeichnet vom Sturm - Mülheim 2014
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http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/eine-stadt-gezeichnet-vom-sturm-muelheim-2014-id10187115.html
2014-12-30 12:40
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