Eine Menge Holz
23.10.2009 | 20:10 Uhr 2009-10-23T20:10:00+0200Wer sich dauerhaft auf dem Campingplatz niederlässt, schläft nicht im Wohnwagen und schlappt nicht zur Gemeinschaftsdusche, sondern besitzt normalerweise ein Mehrzimmer-Mobilheim.
Wobei die Mobilität so eine Sache ist. „Am See gibt es Häuser, die stehen dort seit 35 Jahren”, sagt Erhard Fischer, Gründer des 1970 eingerichteten Platzes. Wenn es aber sein müsste: Bewegen ließen sich manche Modelle schon, da sie Räder haben, meist versteckte, ringsum verkleidet. Für Fahrten auf der Straße sind sie allerdings nicht geeignet, nur zum Rangieren auf dem Stellplatz.
Transportiert werden die Mobilheime anders: mit Hilfe von Kran und Tieflader. Oder es sind Blockhäuser, die vor Ort gebaut werden, Balken für Balken, Bohle für Bohle. Wie ein neues Modell, das am Entenfang entsteht: Musterhaus eines Herstellers aus Polen. Es ist rötlich getönt, wirkt robust, fast wuchtig. Der Innenraum ist noch Baustelle, mit Motorsäge und Nägeln, Leiter und Leergut zwischen nackten Balken und blankem Boden. Es riecht intensiv nach Holz.
Besonderheit dieses Hauses: Es erhält – außer doppelt verglasten Fenstern – eine Duden-dicke Isolierung, die sich vor allem in der Heizperiode bemerkbar machen soll. Knapp 29 000 € werde es kosten, sagt Fischer, „leer, ohne Heizung”. Es kommt also, wie immer, auf die Ausstattung an.
Wer ein bescheideneres, aber gemachtes Nest bevorzugt, kann Mobilheime auch gebraucht kaufen. Auf der Website www.fd-entenfang.de sind derzeit elf Modelle im Angebot, die Spanne der Preisvorschläge reicht von 6 000 bis 30 000 €. Der Verkauf läuft offenbar recht lebhaft. Dazu gibt es – anders als in früheren Jahren – freie Stellplätze. „Viele Leute sind weggeblieben, die sonst nur am Wochenende kamen”, sagt Erhard Fischer. Aus finanziellen Gründen: „Wenn man Kurzarbeit hat, spart man am Campingplatz.”
Wer nicht sparen muss und durch die Kataloge der Hersteller blättert – wobei die Campinggesellschaft mit vie-ren kooperiert und auch nur deren Häuser zulässt – findet Luxusmodelle zu Preisen, für die man vielerorts schon ein fest gemauertes Reihenhäuschen bekommt. Inklusive sind allerdings Doppelbett mit Matratze, Einbauküche, Übergardinen Zentralheizung und CO2-Melder.
Maximal 40 qm dürfen Behausungen auf dem Campingplatz messen – offiziell. Hinzu kommen 10 qm überdachte Terrasse. In der architektonischen Gestaltung aber, eckig oder rund, einfarbig oder bunt, seien die Besitzer frei, sagt Fischer: „Das ist völlig egal.”
Wenn man über das Gelände spaziert, rechts und links schaut, haben viele ihre Mobilheime gestrichen, meist hell, gelegentlich rot, manche mögen Kunststoff-Klinker, andere lassen ihr Häuschen verwittern. Doch in der Deko dominiert eine Art Schrebergartenstil: Am Entenfang baumeln viele Blumenampeln, stehen zahlreiche Gartenzwerge.
Veränderungen passieren vorwiegend im Winterhalbjahr. Es gelten nämlich feste Zeiten, zu denen gewerkelt werden darf: von Oktober bis März. „Es gibt Menschen”, begründet Fischer, „die kommen schon mit dem Hammer auf die Welt. Darum haben wir während der Sommerzeit das Bauen verboten. Sonst hämmert immer einer.” Auch Reparaturen müssen warten, nur wenige Notfälle werden als solche akzeptiert. Zum Beispiel? „Ein undichtes Dach.”

22:36
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08:02
wie bitte ich kenn sie nicht und wusste auch nicht das der name von ihnen war.also das gibts doch nicht.
12:08
ich distanziere mich von dem Artikel Nr.4 - 6.2.2010 Da hat jemand meinen Namen benutzt eine Nr. 88 angehängt um somit den Eindruck zu erwecken, dass der Artikel von mir ist. Sich in so einer Art und Weise zu präsentieren ist mir zu primitiv.
17:07
hallo,wir hatten auch mal ein mobilheim.
abzocke vorsicht kann ich zur genüge nur bestätigen.wenn man wieder verkauft halten die mindestens 5000 euro ein.ich kann nur raten niemals dort etwas zu kaufen.es wird bei jeden bisschen mit kündigung gedroht.schweinerei was die da machen.
18:59
Hallo ja das kann ich auch bestätigen..nur leider haben die pächter auf dem campingplatz zu viel angst darüber zu reden weil alle unter druck stehen..vom kauf dort rate ich ab abzocke und abzocke
14:11
hallo da muss ich zustimmen ,ich war in der glücklichen lage und hatte dort ein mobilheim beim campingplatz am entenfang 7-geschäftsführer erhardt fischer..zwei jahre lang bis ich merkte und raus fand wie es dort ablaüft ..von strengen regeln bis zur abzocke wenn mann wieder verkaufen will die schweine hunde zocken einen richtig ab bei der pacht mit nebenkosten angefangen bis hin zum verkauf ..ich kann nur raten -------niemals dort etwas zu erwerben bei fischer freizeit..sonst ist mann ruiniert..totale abzocke und nur lügen...gehen sie mal hin und fragen sie auf dem herrlichen platz mal die anwohner..mit freundlichen grüssen reiner mangold aus grevenbroich
14:03
Wer ist eigentlich so bekloppt und kauft den Typen so was ab.
Auf dem Plaz herrscht Terror, zahlreiche Gerichtverhandlungen stehen anb, Wer Missstaände aufdeckt wird bestraft mit Kündigung. Der Preis für gas istt doppelt so teuer wie anderswo.
Leute werden zu Blockwarten erzogen-Wer Foto bringt auf dem der Hund des Nachbarn auf den Weg scheisst bekommt 200€ Belohnung.
Es fehlt nur noch das Herrschaftsrecht der ersten Nacht.