Eine Fülle kleinerer Einsätze

Die Silvesternacht 2014/2015 war eine unruhige, und zwar nicht nur wegen der Tausenden von Böllern, die die Mülheimer in den Nachthimmel jagten: Die Feuerwehr und der Rettungsdienst mussten gleich 98 mal ausrücken. Neben 81 Rettungsdiensteinsätzen leisteten sie auch Hilfe bei mehreren Bränden. 50 Kräfte der Berufsfeuerwehr und sechs der Freiwilligen Feuerwehr gingen ans Werk. Eine Auswahl:

Essen angebrannt

Der erste Alarm ging um 14.59 Uhr ein: ein Zimmerbrand in Heißen. Rauch drang aus der Wohnung, die Feuerwehrleute stellten fest: Auf dem Herd war Essen angebrannt. Personen waren nicht betroffen. Der dampfende Topf kam ins Freie gebracht, die Wohnung gelüftet.

(K)ein Vorfall an Bahnstrecke

Beim Alarm um 20.27 Uhr war die Rede von einem Unfall mit Verletzten auf der Bahnstrecke in Styrum. Vor Ort aber wurde klar: Es gab keine Verletzten. Das Aufprallgeräusch, das der Zugführer gehört hatte, ist wohl durch ein Tier oder einen Gegenstand verursacht worden.

Bewohner gerettet

Kurz nach Mitternacht, um 0.22 Uhr, wurde ein Kellerbrand an der Heißener Straße gemeldet – tatsächlich brannte es nicht im Keller, sondern im Zugang dazu. Eine Person musste gerettet werden, weil Rauch ins Treppenhaus gezogen war. Der Bewohner war unverletzt.

Rauch aus dem Feuerkorb

Ein Feuer in einem Feuerkorb führte gegen 2.45 Uhr in Saarn zu so viel Rauch, dass Anwohner die Feuerwehr riefen. Die Feiernden wurden aufgefordert, das Feuer zu löschen.

Brandmelder mit Fehlern

5.39 Uhr: In einer Firma am Heifeskamp löste eine automatische Brandmeldeanlage aus. Doch tatsächlich war’s ruhig. Auslösegrund war eine technische Fehlfunktion.

Feuer griff Fassade an

Um 6.36 Uhr mussten die Retter nach Heißen: An einer Garage brannte Holz; das Feuer griff auf die Fassade des Nachbarhauses über. Teile der Fassade wurde entfernt.

Altpapier stand in Flammen

Die Feuerwehr musste nachts auch stadtweit zehn brennende Altpapiercontainerbrände löschen.

Und das sagt die Polizei

Die Polizei zählte 70 Einsätze , „tendenziell weniger als im Vorjahr“. Grund waren Ruhestörungen, leichte Körperverletzungen und Sachbeschädigungen.