Ein Leben für den Sport im Wasser

Mit dem Verdienstkreuz am Bande zeichnete Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Mittwoch den Mülheimer Manfred Peppekus für seine herausragenden Verdienste um den Sport im Land aus.

Bereits im Jahre 1959 trat Peppekus dem „Neusser Schwimmverein 1900“ bei, für den er zunächst als aktiver Schwimmer, später dann als Übungsleiter, Trainer und Kampfrichter tätig war. Er nahm in den folgenden Jahrzehnten verschiedene Vorstandsfunktionen wahr und engagierte sich in mehreren Ausschüssen des Schwimmverbandes auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München und bei den Weltmeisterschaften 1978 in Berlin war er sogar Hallensprecher.

Vor 38 Jahren wurde er als Jugendwart in das Präsidium des Schwimmverbandes NRW gewählt – seit 1991 übt er das Amt des Präsidenten aus. Gleichzeitig arbeitete er kontinuierlich in Gremien übergeordneter Verbände. Derzeit ist er Vizepräsident des Landessportbundes und gleichzeitig Vorsitzender und Präsident des Bildungswerkes des Landessportbundes. Darüber hinaus engagiert er sich für die Sporthilfe.

An die Geehrten gewandt sagte Hannelore Kraft: „Für Sie sind Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz und Zivilcourage keine abstrakten Werte. Sie erfüllen diese Begriffe mit Leben, und das seit vielen Jahren.“ Menschen wie Peppekus sorgten auch dafür, dass das Land nicht nur funktioniere, sondern auch liebens- und lebenswert bleibe.