Ein Kunsthaus als gemeinsame Sache

Es ist geschafft: Das Kunstwerk mit großer Bürgerbeteiligung wurde am Wochenende in der „Fünte“ zu einem Triptychon zusammengefügt. Entstanden ist über drei Wochen ein dreiteiliges „Kunsthaus“ mit Dach und Sockel, in dem rund 80 Teilnehmer im Laufe der Aktion „aus Wut wird Mut“ ihre Sicht der Dinge beeindruckend zum Ausdruck gebracht haben.

Zu ihrer ersten Interaktionsausstellung hatten die Kreativen „Together Art“ in den Ateliers des Kulturzentrums an der B1 die Mülheimer aufgerufen. Zum Schluss ziehen Irene Hanisch-Schulten, Ludger Etteldorf und Sylvia Thielsch-Jung eine erfreuliche Bilanz: „Das Interesse war für uns überwältigend.“ So entstanden Bilder auf Leinwand, auf Papier, viele schöne Geschichten und Gespräche über persönliche Erfahrungen im Umgang mit Wut und Mut.

Die jüngste Teilnehmerin sei drei Jahre alt gewesen, die älteste vielleicht in den Endsiebzigern. „Es wurde ein generationenübergreifendes Projekt mit berührenden, traurigen, lustigen und mutmachenden Geschichten.“

Nach den guten Erfahrungen soll „Together Art“ weitergehen. Geplant sind eine Sommeraktion für Kinder und ein Projekt im Herbst.