Ein beliebtes Ausflugsziel im Mülheimer Süden

Mintard..  Das idyllische Dorf im Mülheimer Süden ist nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel. Viele fahren mit dem Fahrrad durch die Felder von Saarn nach Mintard. Andere gehen zu Fuß über den Auberg und erreichen unter der Ruhrtalbrücke die Dorfstraße. Im Café des Reiterhofes und an der August-Thyssen-Straße befinden sich Lokale zur Einkehr. „Haus Deppe“ – im Dorf nahe der ehemaligen Bahntrasse – hat schon vor Jahren den Zapfhan zugedreht. Im Mintarder Wasserbahnhof soll im Spätsommer wieder Bier in die Gläser schäumen.

Die Federführung für den Umbau des Restaurants auf der großen grünen Ruhrwiese hat der Architekt Burkhard Bergmann aus Dortmund übernommen. Er und das Mintarder Gastroduo erwarten in den nächsten Wochen die Freigabe der Bauaufsicht. Siebenstellig ist die Investitionssumme. Der Schriftzug zur Straße wird als Erkennungszeichen bleiben – übrigens der gleiche wie auf der Schleuseninsel.

Seit der Eingemeindung Mintards 1975 hat Mülheim zwei Wasserbahnhöfe. Der kleinere ist zur Zeit von seiner Funktion entbunden. Das könnte sich bei wachsender Ausflüglerschar wieder ändern.