Die Slalomfahrt um die Schlaglöcher ist stressig

Die Stadt möchte beim Stadtradeln vom 11. bis 31. Mai mit einem Wettbewerb zum Umsatteln vom Auto aufs Fahrrad motivieren. Dabei locken viele Preise. Die NRZ hat eine Umfrage zum Fahrradfahren gestartet. Heute: Beate Düning. Die 54-jährige Mitarbeiterin der Stadtmarketinggesellschaft MST fährt seit ihrer Kindheit regelmäßig Fahrrad. Sie nutzt das Rad gerne für Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen und in der Freizeit, sowohl im Sommer als auch – warm eingepackt – im Winter.

Wenn Sie Lust haben, liebe Leser, können Sie sich an der Umfrage beteiligen. Die Antworten bitte an: lok.muelheim@nrz.de

1 Warum fahren Sie Fahrrad?

Es macht einfach Spaß, sich im Freien an der Luft zu bewegen, und man kommt morgens dadurch besser „in die Gänge“. Umwelt- und klimaschonender ist Radfahren außerdem noch.

2 Was ärgert Sie?

Richtig stressig sind einige Nebenstraßen mit dicken Schlaglöchern, wo Slalomfahrten angesagt sind. Zugeparkte Radwege sind ebenfalls unangenehm und auch gefährlich. Die Ampelschaltungen für Radfahrer erscheinen auch nicht immer sinnvoll. Und rechts überholende Radfahrer finde ich auch nicht gut.

3 Was gefällt Ihnen und was muss sich noch ändern?

Es gibt viele neue interessante Radwege in Mülheim und in der Region, und über die Freizeit entdecken immer mehr Menschen die Vorteile des Radelns und das Schöne daran. Verbesserungswürdig ist vor allem die Sicherheit für Radfahrer. Zum Beispiel an Kreuzungen sollte es besondere Spiegel für LKW-Fahrer geben (toter Winkel), und manche Autofahrer sollten ihre Ignoranz gegenüber Radlerinnen und Radlern ablegen.