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Die Freilichtbühne fackelt

24.05.2007 | 07:48 Uhr

Kleine Gruppe verplant die Rasenfläche hinter der Tribüne. Biergarten öffnet am Freitag.Mittwoch-Veranstaltungsreihe steht ab 6. Juni unter dem Motto "Sunset Folks 2007"

Die Freilichtbühne im Frühsommer: Morgens und mittags spielen Kinder Verstecken, und abends? Das Veranstaltungsprogramm für die große Bühne steht - wie berichtet - schon fest. Doch eine kleine Gruppe von Unentwegten versucht nun, auch das kleine Rasenstück vor den Eingängen zur Tribüne zu beleben.

Das Bierglas steht auf dem Tisch, die Würstchen liegen auf dem Grill, Diskussionen mit Freunden über Politik, Sport und mehr - und nebenher läuft Musik. So ähnlich soll das im Sommer aussehen. Ab Freitag öffnet Stephan Bewermeier täglich von 12 bis 23 Uhr einen Biergarten. Doch das ist nicht das Besondere.

Parallel entsteht eine kleine Bühne. Gemeinsam mit der Twistzentrale und der Reglerproduktion ist eine Mittwochs-Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Sunset Folks 2007" geplant. Jeden Mittwoch vom 6. Juni bis zum 26. September spielen von 19 bis 22 Uhr "umsonst und draußen" viele Bands. Die Musikrichtungen: Irish Folk, Rock a'Rhumba, Country, Alternative unplugged, Jazz, Swing und mehr. "Wir haben uns eine Frage gestellt: Wie kann man dieses Areal füllen? Unsere Idee ist: Diese Veranstaltungsreihe soll sich über Jahre etablieren", sagt Bewermeier.

Zwei der 17 Veranstaltungen liegen den Organisatoren besonders am Herzen. Am 6. Juni kommt die Flamenco-Kombo Gipsy Magic nach Mülheim. "Das sind Andalusier. Aus Remscheid", sagt Uwe Grefrath von der Twistzentrale. Das Programm des "School's Out-Festival" (20. Juni) mit sechs Mülheimer Bands stellte die "Neue Schule für Musik" zusammen. Zum Abschluss gibt's ein Feuerwerk (Bewermeier: "Nicht so zum Selbstanzünden, sondern richtig zum Abfackeln").

Auf der Internetseite "youtube" gibt es kurze Ausschnitte von jedem Konzert. "Für die Bands ist das ein Werbe-Effekt", sagt Bewermeier. Der Verdienst hängt mit der Zufriedenheit des Publikums zusammen. Denn am Ende geht ein Hut 'rum.

Von Andreas Ernst



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