Der Frühlingslust auf den Höhen des Aubergs frönen

Von Saarn nach Mintard – das ist immer eine Wanderung. Heute – im Sonnenschein – geht es über die Voßbeckstraße hinauf auf den Auberg. Hinter dem Friedhof nach links durch den Wald. Auf der Höhe tut sich nach 15 Minuten der Weitblick ins Ruhrtal auf. Die Autobahnbrücke ist bei klarer Sicht zu sehen. Die frische Höhenluft tut gut.

Weiter geht es auf der Voßbeckstraße bis zum Ende des Asphalts. Es folgt geradeaus der etwas steinige Weg zur Brücke, darunter der leicht steile Abstieg zur Mintarder Dorfstraße. Wer schnell zurück will, geht nach links durch den Wald und folgt den überwachsenen Spuren des Schienenbusses. Nach rechts geht es in das beschauliche Dorf Mintard, wo in den letzten Jahren mehrere Neubauten entstanden. Ein Vergleich mit Erinnerungsfotos bringt an mehreren Ecken neue Ansichten.

Nach der Kurve liegen links die Sachsensiedlung und die älteste Kirche Mülheims. Wer wissen will, was sich im Mintarder Wasserbahnhof tut, geht nach links ein Stück auf der August-Thyssen-Straße entlang und kann schauen. Wer Glück hat, sieht ein Schiff der Weißen Flotte vorbeifahren, weil der Anleger (noch) fehlt.

Unter der Hochbrücke beginnt der Wanderweg auf dem Ruhrdeich. Passend zur Kaffeezeit erreichen die Wanderer Dicken am Damm. Von dort fährt notfalls auch der Bus die müden Beine zurück bis Saarn.