Der erste Schritt
22.10.2010 | 18:24 Uhr 2010-10-22T18:24:00+0200
Noch stehen die Gerüste am aufgestockten Vorbau des Evangelischen Krankenhauses (EKM), noch steht der Bauzaun an der Wertgasse 30. Innen aber warten bereits fertige Räume auf die Patienten.
Ab dem 29. Oktober werden die neuen Räume belegt sein, werden die Patienten, je nach Zimmer, einen freien Blick auf den Turm der Petrikirche haben können.
Geht man jetzt vom dritten Stock des „Altbaus“ in den neuen Anbau, so riecht es zwar noch überall ganz neu – aber nicht zu erahnen ist, dass es sich hier nicht um eine herkömmliche Massivbauweise handelt. Die 40 Raummodule, 11 Meter lange Einheiten, bezugsfertig ausgestattet und mit Bad, Böden, Steckerleisten angeliefert, wurden baukastengleich per Kran in zwei Stockwerken aufeinander gesetzt. 725 qm pro Etage.
3,7 Mio Euro hat das gekostet, es war der erste Schritt einer Investition von insgesamt 25 Mio Euro, die das EKM in den nächsten beiden Jahren in die Modernisierung steckt. Mit dem geplanten Neubau im Innenhof wird 2011 begonnen. „Das Haus ist nun 30 Jahre alt“, sagt EKM-Geschäftsführer Nils Benjamin Krog, „es ist sowohl von den technischen Voraussetzungen als auch von der Erwartung der Patienten her nicht mehr zeitgemäß.“ Durch die Modul-Lösung konnte die Bauzeit enorm verkürzt werden: Bei herkömmlicher Bauweise, so Geschäftsführer Krog, wäre die Wertgasse wohl neun Monate lang gesperrt gewesen.
Die neue dritte Etage wird mit der Station 43 die Viszeralchirurgie mit 35 Betten aufnehmen und die vierte Etage mit der Station 44 die Aufnahme- und Diagnostikstation mit 36 Betten. Obwohl diese Station für Patienten mit noch unklarer Diagnose größer wird, erhöht sich die Gesamtzahl der 602 Betten durch die 71 im aufgestockten Vorbau nicht. Der Umbau schaffe Platz, um das Krankenhaus im laufenden Betrieb nach und nach renovieren zu können, erklärt Jörg Rebhun, der Leiter des Pflegemanagements. So werden bestimmte Teile von Haus D geschlossen, Haus C wird abgerissen.
Komfortable Zimmer mit Bad, größere Bäder für die Versorgung von Patienten, die Hilfe benötigen, und moderne Stationen mit kurzen Wegen für das Pflegepersonal soll es nach dem Umbau auch im Haus A geben, und im projektierten Neubau sowieso, der auch eine Apotheke und einen neuen Kreissaal bekommt.
In zwei Jahren werden nicht nur die Bauwerke, sondern auch die Grünanlagen modernisiert sein: Ein ellipsenförmiger Geriatriegarten mit speziellen Bodenbelägen wird zur therapeutischen Nutzung angelegt. Doch jetzt steht erst einmal der Umzug an: Für die Verlegung der Patienten am 29. Oktober (Diagnostik) und am 1. November (Chirurgie) werden die Pflegeteams verstärkt, die sich ausschließlich um die Patienten kümmern. Die verlassenen Stationen werden dann für die anstehende Renovierung geschlossen.

12:48
Bei Privatversicherten schreibt der Prof. meist nur die Rechnung, operieren tun die Assis auch hier.
Aber egal, im ev. Krankenhaus geht man mit den Patienten unmenschlich um, siehe
www.klinikbewertungen.de
11:30
Das heutige Erfolgsprinzip unserer Krankenhäuser besteht darin Namhafte Medizingrößen für teures Geld einzustellen, die auf die Patienten wie Magnete wirken, die aber letztendlich nur die Privatpatienten für teures Geld behandeln. Der Kassenpatient darf sich in der Regel mit Assis begnügen, die gerade von der Uni, aus Polen, Russland oder aus Asien gekommen sind und hier für Hungerlöhne an den Krankenhäusern schwer arbeiten müssen.
16:55
www.klinikbewertungen.de
10:41
Es interessiert den Patienten zunächst einmal die fachlich gute Versorgung. Aber mit Pflegepersonal, welches ständig hart am Limit arbeitet, kann man kein positives Image aufbauen, egal wieviel Geld in Neubauten investiert wird.
Als Patient in der Chirurgie musste ich im vergangenen Monat feststellen, dass vom Personal kaum Zeit für ein freundliches Wort war und organisatorisch so einiges nicht rund lief. Schade eigentlich.
07:56
Was ist an dem Haus evangelisch?
19:42
Hier wird in die sog. Wahlleistung (Privatpatienten) investiert weil für diese Sorte Mäuse mehr Mäuse in die Kasse des Krankenhauses fliesst - dass steckt in Wirklichkeit dahinter ! Natürlixch fallen auch ein paar Krümel für die Kassenpatienten ab - ein paar ! Und das alles in einem Christlichen Haus.