Der Bürgerbus erhielt die meisten Stimmen

Menschen machen’s möglich: Zum Beispiel, dass in Styrum ein Bürgerbus fährt oder dass Flüchtlinge erste Hilfe in der Stadt erfahren. Fast 3000 WAZ-Leser haben sich diesmal an der Abstimmung zur Aktion „Menschen machen’s möglich“ beteiligt. Dabei haben die Projekte Bürgerbus, der Dümptener Turnverein und die Initiative ,Willkommen in Mülheim’ die meisten Stimmen erhalten. Sie wurden gestern Abend beim Bürgerempfang gewürdigt, und sie konnten den mit jeweils 1000 Euro dotierten Preis der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft entgegennehmen. Insgesamt standen zehn Mülheimer Ehrenamtsprojekte zur Wahl.

1. Bürgerbus in Styrum

Ehrenamtliche lenken den Kleinbus durch jene Straßen in Styrum, die nicht direkt von der MVG angefahren werden. 28 Bürger teilen sich die Schichten und brachten seit 2012 bereits 16 000 Fahrgäste ans Ziel.

2. Sportverein Dümpten

Fußball verbindet – das ist die Grundidee des Projektes. In der dritten Mannschaft des Dümptener TV kicken viele Nationen – und nun auch 13 Flüchtlinge. „Wir möchten die Menschen auf andere Gedanken bringen.“ Immer montags wird gemeinsam trainiert. Schuhe und Trikots wurden als Spende gesammelt, ein Fahrdienst eingerichtet. Die Integration soll von Dauer sein.

3. Willkommen in Mülheim

Bekleidung und Möbel möglichst schnell an Bedürftige verteilen, darum ging es zunächst der Initiative ,Willkommen in Mülheim’. Inzwischen ist daraus ein Hilfsnetzwerk geworden. 60 Ehrenamtliche engagieren sich dabei.