Das WAZ-Lesercafé zu Gast in Saarn

Das Dorf, wie der Stadtteil liebevoll genannt wird, hat seinen ganz eigenen Charme. Über die Aspekte, die Saarn so  liebenswert machen, aber auch darüber, was dort vielleicht fehlt,wollen wir mit den Menschen vor Ort sprechen.
Das Dorf, wie der Stadtteil liebevoll genannt wird, hat seinen ganz eigenen Charme. Über die Aspekte, die Saarn so liebenswert machen, aber auch darüber, was dort vielleicht fehlt,wollen wir mit den Menschen vor Ort sprechen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Redaktion möchte mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen und lädt deshalb am Mittwoch, 1. Juli, zu einem Meinungsaustausch ins Gasthaus Kellermannshof ein. Kommen Sie vorbei!

Mülheim.. Dieser Stadtteil ist ohne Zweifel eines der Schmuckstücke von Mülheim. Dass sie es besonders schön haben, wissen die Saarner und sind ihrem Stadtteil zumeist eng verbunden. Ein Grund mehr, ein weiteres Mal mit den WAZ-Lesercafé dort Station zu machen. Am Mittwoch, 1. Juli, sind wir im Dorf und möchten im Gasthaus Kellermannshof in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr mit den Lesern ins Gespräch kommen.

Dabei soll es vor allem um Themen gehen, die den Menschen vor Ort wichtig sind. Wie lebt es sich in Saarn? Was sind die absoluten Vorzüge des Dorfs und woran mangelt es vielleicht? Bereitet der schwindende Einzelhandel Probleme – gerade auf dem Lebensmittelsektor? Ungewiss ist nach wie vor, wie es mit Tengelmann weiter geht. Der Handel ist ein breites Thema, deshalb stellt sich die Frage, ob weitere Gewebegebiete rund um Saarn nötig sind. Oder wird stattdessen weiterer Wohnraum gebraucht? Sollte die Bebauung noch deutlicher verdichtet werden?

Die Lebensqualität in einem Stadtteil machen auch die Freizeitmöglichkeiten aus. Wie sieht es beispielsweise mit dem Sportangebot aus? Ist Saarn auf diesem Feld gut aufgestellt? Und wie seniorenfreundlich ist der Stadtteil? Zuletzt häuften sich die Klagen über marode und holperige Bürgersteige, die gerade für gehbehinderte Menschen ein Problem darstellen. Als Ärgernis empfinden manche auch die Geräuschkulisse der traditionsreichen Saarner Kirmes, die in diesem Jahr vom 4. bis 12. Juli läuft. Wie sehen Sie das? Sind ein paar Tage mit Budenzauber und Autoscooter-Dröhnung auszuhalten? Oder müsste eine andere Lösung her?

Ein Platz zum Schwimmen

Mit dem Auto erreicht man Saarn leicht – allein die Parkplatzsuche gestaltet sich mitunter schwierig. Aber wie ist es mit der Nahverkehrsanbindung? Sind Haltestellendichte und Bustakte zufriedenstellend? Ein weiteres Thema im WAZ-Lesercafé könnte die Christuskirche sein: Was soll aus dem Gebäude werden, jetzt, da entschieden ist, dass es nicht abgerissen werden darf? Was wünschen sich die Saarner für diesen Standort? Und zu guter Letzt das, was wohl das i-Tüpfelchen wäre für das schöne Dorf: Ein Platz zum Schwimmen – sei es in der Ruhr oder in einem eigenen Schwimmbad. Wäre das auch Ihr Wunsch?

Kommen Sie vorbei beim WAZ-Lesercafé und sprechen Sie mit uns über Ihren Stadtteil – Wir freuen uns auf Sie und Ihre Themen!