Das aktuelle Wetter Muelheim 13°C
Mülheim

Das Okay für Reggae

16.07.2007 | 13:20 Uhr

POLITIK. Eilbeschluss erlaubt Campen im Naturschutzgebiet während des Festivals.

Michael Vogel kann aufatmen: Sein für den 27. bis 29. Juli geplantes Reggae-Festival kann im Ruhrstadion steigen und die erwarteten Festival-Gäste dürfen in den Ruhrwiesen am Naturbad Styrum ihre Zelte aufschlagen. CDU-Ratsherr Hermann-Josef Hüßelbeck und SPD-Fraktionschef Dieter Wiechering haben gestern einen entsprechenden Eilbeschluss unterschrieben. Bezüglich der Campingmöglichkeit im Naturschutzgebiet handele es sich um einen einmalige Genehmigung, wie Stadtdezernent Wilfried Cleven gestern erklärte. "Und es gibt Auflagen: Absperrungen zum Ruhrufer, kein Befahren der Fläche mit Autos, keine Verkaufsstellen, kein Grillen oder offenes Feuer, Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes, Toilettenanlagen möglichst ohne Chemie sowie Ordnungspersonal", so Cleven.

Zudem muss Organisator Vogel 25 000 Euro als Sicherheit hinterlegen plus noch einmal 15 000 Euro für das Naturbad und das Ruhrstadion. Cleven betont, dass es sich um einmalige Ausnahmegenehmigung handelt. Auf der anderen Seite stehe so ein Festival einer familien- und jugendfreundliche Stadt, die Mülheim sei, gut zu Gesicht. (hell)

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2076778/create

Umfrage der Woche
Die Bauarbeiten für die Ruhrpromenade haben begonnen. Im März 2013 soll sie fertig sein. Prima Promenade an der Ruhr?

Die Bauarbeiten für die Ruhrpromenade haben begonnen. Im März 2013 soll sie fertig sein. Prima Promenade an der Ruhr?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Stimmen zum Rauchen
Video
Video
Pfingst-Spektakulum
Bildgalerie
Mittelalter in Broich
Pfingst-Renntag
Bildgalerie
PFERDERENNEN
"beGeistert"
Bildgalerie
Pfingstfest
Aus dem Ressort
Grüne setzen sich mit Kampagne für mehr Zivilcourage ein
Sicherheit
Nach den jüngsten gewaltsamen Übergriffen und der zunehmenden Zerstörung wollen die Grünen in Mülheim einen Mentalitäts-Wechsel herbeiführen. Sie verlangen von den Bürgern mehr Engagement beim Verhindern von gewaltsamen Übergriffen und Vandalismus.
Kulturaustausch beim Schnibbeln und Rühren
Besuch aus Tansania
Es wird geschnibbelt und gerührt, geplaudert und gelacht. Fünfzehn Männer und Frauen stehen um die Kochinseln der Lehrküche und bereiten ihr Mittagessen gemeinsam vor.