Das Mülheimer Gymnasium Broich wird 50 Jahre alt

Der Neubau des Gymnasiums Broich.
Der Neubau des Gymnasiums Broich.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Feierlichkeiten zum runden Geburtstag der Schule beginnen am 19. Februar mit einem Schulkulturtag in der Lichtburg in Essen.

Mülheim.. 2015 ist für das Gymnasium Broich ein besonderes Jahr: Es ist ein halbes Jahrhundert her, dass die Schule gegründet wurde. Im April 1965 gingen einige wenige Lehrerinnen und Lehrer daran, die erste kleine Schülerschaft zu unterrichten. Die Schule war das erste koedukative Gymnasium NRWs – wenn auch im ersten Jahr noch mit getrennten Jungen- und Mädchenklassen. Nach verschiedenen provisorischen Unterbringungen wurde am 7. September 1967 dann mit 600 Schülern das Gebäude an der Ritterstraße bezogen. Und noch heute ziehen Lehrer und Lerner auf die Anhöhe über der Broicher Mitte, wo inzwischen das renovierte Hauptgebäude, die Doppelturnhalle und das seit 2014 bezogene Nebengebäude stehen.

Zum Jubiläum gibt es eine Vielzahl an Aktivitäten und Veranstaltungen: Zum Auftakt findet am 19. Februar, ab 9 Uhr, ein Schulkulturtag statt: 879 Schüler, 63 Lehrer, u.a. fahren in das Essener Lichtburg-Kino. Dort wird Schulleiter Ralf Metzing zum Jubiläum sprechen, bevor ein knapp einstündiger Film über das Gymnasium über die Leinwand flimmert. Unter Regie von Lehrerin Martina Wyrwich-Schmeer ist dieser quasi-dokumentarische Streifen entstanden. Auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, einst Broicher Schülerin, hat einen Gastauftritt.

Broicher Schüler nehmen teil am Stolperstein-Projekt

Den zweiten Teil des Programms bestreitet der Dokumentarfilm „Stolperstein“: Darin geht es um den Künstler Gunter Demnig, der an die Opfer der NS-Zeit erinnert, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Gehsteig einlässt. Der Film soll über die Aktion informieren – denn ein Schwerpunkt der Jubiläums-Feierlichkeiten besteht in einer Teilnahme der Broicher Schüler an Demnigs künstlerischem Projekt.