Das ist unser neues Team im Leserbeirat

Der Leserbeirat regt an, übt Kritik, lobt – und hat das Ohr an der Bürgerschaft.
Der Leserbeirat regt an, übt Kritik, lobt – und hat das Ohr an der Bürgerschaft.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Elf Bürger mit unterschiedlichsten Lebenserfahrungen begleiten die Redaktion Mülheim in den nächsten zwei Jahren.

Mülheim.. Wir hatten keine leichte Aufgabe. Fast 50 Bürger haben sich auch diesmal wieder darum beworben, in unserem Leserbeirat mitzuwirken. Elf Kandidaten haben wir ausgewählt – fünf Frauen, sechs Männer, alle aus unterschiedlichen Berufen, aus verschiedenen Stadtteilen, mit unterschiedlichen Interessen. Zwei Dinge einen sie: ihr Interesse an der Stadtentwicklung und daran, wie Zeitung gemacht wird, wie sie entsteht und was zu lesen ist. Der Leserbeirat, es ist der vierte in Folge, wird die Redaktion in den nächsten zwei Jahren begleiten.

Jeder bringt ganz unterschiedliche Lebenserfahrungen mit. Jeder kennt das Leben und den Alltag in der Stadt aus anderer Sicht, macht andere Erfahrungen. Davon wollen und können wir als Redaktion, davon sollen Sie, liebe Leserinnen und Leser, profitieren.

Uns als Zeitungsmachern geht es jeden Tag aufs Neue darum: Was bewegt die Mülheimer? Auf was sind sie neugierig, worüber wollen sie informiert sein? Was läuft gut, aber auch, was könnte besser sein in der Stadt? Was sollte sich ändern? Rückmeldungen aus der Bürgerschaft sind dazu wichtig. Der Leserbeirat ist für uns auch eine Art Ohr in den Stadtteilen. Er soll uns anregen, soll Themen vorschlagen, die aus seiner Sicht ins „Blatt gehören“.

Fünf Treffen sind vorgesehen

Es kann eine gefährliche Verkehrsecke im Vorort sein, eine schlechte Ampelschaltung, ein Engpass in der Kinderbetreuung, ein Projekt, das aus seiner Sicht der Stadt eher schadet. Der Beirat dient uns auch als Rückmeldung, er soll kritisieren, darf natürlich loben, darf Kommentare schreiben. „Ich wünschte mir, dass manche Themen noch intensiver über lange Zeit verfolgt werden“, war eine der ersten Anregungen. Oder: „Mit unkonkreten und pauschalen Antworten von Politikern und Verwaltungsmitarbeitern sollte sich in der Redaktion keiner zufrieden geben.“ Der Beirat kann vieles sein, nur eines nicht: eine Meckerbude.

Fünf Treffen sind im Jahr vorgesehen, auch wie in den letzten Jahren eine Fragerunde vor einer Wahl. Im Herbst steht die Wahl des Stadtoberhauptes an. Der letzte Leserbeirat hatte sich intensiv mit der Finanzsituation der Stadt befasst, mit dem teuren Bau der Feuerwache und mit den hohen Verlusten der Stadt bei den Zinswetten.

Auch der neue Leserbeirat wird Schwerpunkte setzen. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Zeit und die Arbeit mit „unserem neuen Team“.

Unsere Leserbeiratsmitglieder:

Manfred Bogen (68), Andrea Hermann (51), Michael Schöttle (67), Rolf Pohl (66), Simone Sichau (21), Ulrich Müffler (66), Jutta Lüttringhaus (65), Ulrich Schoeps (70), Ulrike Thiele (57), Günter Wusthoff (66), Sascha Syben-Holtbernd (51).