Das Fest – eine runde Sache

Ostern – das höchste Fest der Christenheit. Egal ob katholische, protestantische, armenische, koptische oder griechisch-orthodoxe Christen: Sie alle feiern zu Ostern die Auferstehung Jesu Christi von den Toten – wenn auch mit verschiedenen Riten und zeitlich versetzt. Die österliche Festzeit im christlichen Glauben beginnt mit der Osternacht, der Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag, in der das Osterfeuer geweiht und die Osterkerze entzündet wird. Die Lichtsymbolik ist von größter Bedeutung, denn Christus selbst ist das Licht der Welt, das mit der Osterkerze in die Kirche hineingetragen wird (siehe dazu auch unseren Überblick über die Gottestdienste im Stadtgebiet auf Seite 6).

Aber auch für all diejenigen, die dem Christentum nicht nahe stehen, kann das Osterwochenende durchaus einen gewissen Zauber inne haben: Zeit für die Familie, Eiersuchen mit den Kleinsten, gemeinsam an der Kaffeetafel mit frisch gebackenem Osterlamm sitzen, beim Spaziergang endlich den Anblick blühender Blumen genießen können, die Ankunft des Frühlings, das Erwachen der Natur begrüßen – eine Auszeit mitten im hektischen Alltag. Grund genug für uns, die Mülheimern zu fragen, welche Bedeutung das Osterfest für sie hat – ob religiös geprägt oder eher als Familienfest empfunden. Die sehr persönlichen Antworten darauf lesen Sie, liebe Leser, in der Umfrage auf dieser Seite. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und ein frohes Osterfest.