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Das fast perfekte Versteck

24.03.2016 | 15:00 Uhr
Das fast perfekte Versteck
Umgeben von blühenden Narzissen geht das Ei fast unter. So könnte es ein perfektes Versteck werden.Foto: Zlatan Alihodzic

Mülheim.  Am Wochenende werden wieder Eltern und Großeltern zu Stellvertretern des Osterhasen. Ein paar Tipps, wo man schöne Plätze für die Eiersuche finden kann.

In ein paar Tagen wird losgehoppelt. Eltern oder Großeltern werden zu Stellvertretern des Osterhasen und verstecken Eier für die lieben Kleinen, manchmal vielleicht auch für ein paar Große, die für die liebgewordene Tradition gerne noch einmal das Kind in sich entdecken. Das ist schön. Doch für den Osterhasen ist das auch immer mit Anstrengung verbunden, er hat sein Körbchen zu tragen. Jedes Jahr stellt sich auf’s Neue die Frage: Wo sollen die Eier versteckt werden: Im heimischen Garten, wenn denn einer existiert. Oder in der Wohnung?

Hier ein paar Tipps, wo man in Mülheim schöne Plätze finden und die Suche gleichzeitig mit einem Osterspaziergang verbinden kann.

Ein Geheimtipp ist immer noch der Ortsteil Ickten in Menden-Holthausen. Viele Mülheimer rechnen ihn wohl zu Kettwig. Und in der Tat gibt es auch einen Teil auf Essener Seite, der idyllischere findet sich aber in Mülheim. Einen schönen Überblick über die Landschaft hat man vom Saalsweg aus, dort schließt der Rumbecker Weg an, der in das Rossenbecktal führt. Es finden sich Wege, wo auch das eine oder andere Ei sich gut verstecken lässt. Hinter einem Ast, im Gras oder vor einem Baum? Es kommt ganz auf die Taktik des Osterhasen an. Eines sollte Meister Lampe jedoch immer bedenken: Müll gehört nicht in die Natur.

Osterwanderung im Raffelbergpark

Ein Klassiker und Anziehungspunkt für kleine Mülheimer sind natürlich auch Tiergehege und Wildgehege am Witthausbusch. Hasen finden sich dort zwar nicht, aber auch die Ziegen sind Publikumsrenner. Vom Gehege aus, das sich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen lässt (etwa mit der 110 bis zur Haltestelle Hauptfriedhof), bietet sich ein Spaziergang durch das Forstbachtal an. Auch hier, im Naturschutzgebiet, sollte auf Sauberkeit geachtet werden. Und neben Ostereiern gibt es hier auch anderes zu entdecken. Einfach mal ruhig sein und zum Beispiel auf die Vögel hören. Das ist für Stadtkinder spannender als das dritte Schoko-Ei.

Ein toller Park findet sich auch an der Grenze zu Duisburg an der Akazienallee: Der Raffelbergpark wurde einst als Kurpark für das Solbad angelegt. Heute dient er im Sommer als Spielstätte für das Theater an der Ruhr bei seinen Weißen Nächten. Wer seinen Osterspaziergang nicht alleine unternehmen will, kann sich am Samstag einer Osterwanderung des Speldorfer Bürger- und Kurvereins anschließen. Auf das Ostereiersuchen folgt ein gemeinsames Kaffeetrinken. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Eingang an der Akazienallee 61.

WiM feiert Ostern in der Müga

Wer nicht alleine Eier suchen will, kann auch am Ostermontag in die Müga kommen, dort startet zwischen 11 und 14 Uhr die WiM ihr Osterfest. Und natürlich sind viele Eier versteckt.

Wer in der City - Nähe einen guten Platz sucht, sollte den Spaziergang in Richtung Freilichtbühne lenken. Dort wurde früher bei den Karl-May-Festspielen der Schatz im Silbersee gesucht, im sich anschließenden Dimbeck-Park lassen sich auch gut andere Schätze verstecken.

Bei seinen Vorbereitungen darf der Hase aber eines auch nicht vergessen: Eier, die versteckt werden sollen, müssen vorher erst einmal bemalt werden. Vorm hoppeln heißt es also erst einmal pinseln.

Sebastian Sasse

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2016-03-24 15:00
Mülheim, Ostern, Ostereier, Ostereiersuche, Osterhase
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