Das beliebteste Gericht? Jetzt abstimmen!

Zehn Wochen „Das isst der Pott“ liegen hinter uns: Es war toll, liebe Leser, wie nett Sie uns zu Hause empfangen haben. Es war großartig, mit Ihnen zu schnibbeln, zu brutzeln, zu klönen – und zu genießen. Nun heißt es Daumen drücken: In den kommenden Tagen entscheiden die Leser von WAZ und waz.de, welches das beliebteste Rezept ist, welcher Mülheimer also in die Finalrunde mit den Favoriten der anderen Städte einzieht. Viel Glück!

Von revierweit 120 Teilnehmern war die Saarnerin Christa Dorn die allererste, die die WAZ in ihrer Küche begrüßte. Und das bedeutete längst nicht nur, gemeinsam Pfannkuchen zu backen und der Redakteurin Kniffe des Rezepts zu verraten. Nein, es hieß auch, schauspielerische Fähigkeiten zu entwickeln. Die Gerichte wurden ja nicht nur in der Zeitung vorgestellt, sondern auch auf waz.de/pott-MH im Internet. Und für Fotostrecken und Videos brauchten wir eben nette Momentaufnahmen. Die Hobbyköche also grinsten beim Abschmecken brav in den Fotoapparat, plauderten beim Umrühren locker vor der Videokamera – und wiederholten, wenn’s sein musste, Koch-Szenen bereitwillig. Auch dafür, liebe Teilnehmer, gebührt Ihnen Respekt!

Mut bewies Günter Voß, weil er eigentlich nie am Herd steht, und sich dennoch bei der WAZ bewarb. Denn es gibt da dieses eine Gericht, das er von Muttern gelernt hat und daher ganz allein zaubern kann. Regional ging es zu bei Petra Slickers, die uns einlud zu einer Kochstunde „Endiviendurcheinander“. Die einzige Profiköchin im Feld verriet dabei längst nicht nur, wie Zwiebeln flinker geschnitten werden. . .

Für Bernd Linder gibt es eine Zutat, die auf keinem Einkaufszettel steht, und doch in jedem gelungene Mahl stecken sollte: Freude! Solche verspürt Linda Deckers, sobald sich ihre Freundinnen ankündigen. Der Mädel-Abend am Herd hat Tradition. Apropos: Tradition hat auch Bärbel Kuhls Beamtenstippe. Seit fünf Generationen verspeist die Familie diese gern. Gisela Giesen lernte ihr Gulasch ebenfalls schon bei der Omi kennen. Und auch Franz Firla geht’s um den Erhalt liebgewonnener Kultur; der Mölmsch-Fan lud zu Schniedeskurraasch. Bei Petra Gallert gab’s Hausmannskost vom Feinsten. Und Aaron-Matthias Kleine, mit 25 Jahren jüngster Koch, lud zu Möhrendurcheinander, wie er’s von Mama und Papa kennt.

Fazit: Die Küche ihrer Eltern hat die Teilnehmer geprägt. Und: Sie alle hätten den Sieg verdient!