Culture Club feiert in Mülheim gelungene Premiere

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Ein Gemeinschaftsprojekt zweier gemeinnütziger Vereine aus Mülheim und Oberhausen will durch ein Musikfestival die Städtepartnerschaften fördern.

Passend zur Location war auch die Atmosphäre der Veranstaltung „Culture Club“ auf der Freilichtbühne an der Dimbeck: entspannt und gemütlich. Unter dem Motto „Partner treffen Freunde – Festival für den kulturellen Austausch“ hat am Samstag die Premiere eines Gemeinschaftsprojektes stattgefunden.

Die gemeinnützigen Vereine „Jugendclub Courage e.V.“ aus Oberhausen und der Verein „Regler Produktion“ aus Mülheim führten ein viertägiges Projekt der internationalen Begegnung mit einer großen Schluss-Veranstaltung durch.

Dabei stemmten sie ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit Musikern aus den englischen Partnerstädten Middlesbrough für Oberhausen und Darlington für Mülheim.

Hans-Uwe Koch, Vorsitzender der Regler, war tief beeindruckt: „Das ist hier echte Netzwerkarbeit, wir ziehen alle an einem Strang und waren mit viel Herzblut bei der Sache.“ Und so hofft er, dass sich die Veranstaltung als feste Marke vielleicht auch in den Partnerstädten etablieren wird. Unterstützung bei diesem Gedanken erhielt er von André Wilger, Vorstand des Jugendclubs Courage. „Solche Kooperationen wie die unsrige sollten als Vorbild für gemeinsame städteübergreifende Kulturaktionen stehen. So kann man sich bestens über die Arbeit der anderen informieren, sich austauschen und miteinander ins Gespräch kommen“, erklärte er. Aus diesem Grunde präsentierte sich auch der „Verein zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Mülheim“.

Die jungen Künstler und Akteure boten ein abwechslungsreiches Musikprogramm aus Folk, Weltmusik, Rockabilly, Surf-Rock und New Wave. Der Eintritt war frei, zum Abschluss ging traditionell, wie von den Mittwochkonzerten in der Freilichtbühne bekannt, der Hut herum.