Circus Probst feiert Premiere in Mülheim

Seine Exoten-Parade aus fünf Kontinenten dirigiert Reinhard Probst durch die Manege.
Seine Exoten-Parade aus fünf Kontinenten dirigiert Reinhard Probst durch die Manege.
Foto: Probst
Was wir bereits wissen
Der Circus Probst startet seine Tour „Leidenschaft“ im März auf dem Saarner Kirmesplatz: Internationale Artisten mit hochkarätigen Nummern treten auf.

Mülheim-Saarn.. Der Circus kommt in die Stadt. Reist das Unternehmen „Probst“ mit 47 Großtransporten und einem mehr als 90 Tiere zählenden rollenden Zoo an, dann ist eine kleine Stadt auf Rädern unterwegs. Mit seinem neuen Programm „Leidenschaft“ gastiert der Circus vom 18. bis zum 22. März wieder auf dem Saarner Kirmesplatz.

Die mit internationalen Künstlern besetzte hochkarätige Show hat am Mittwoch, 18. März, 19.30 Uhr, Premiere in Mülheim. „Da wir unser Winterquartier in Essen haben und in der Region bekannt sind“, sagt Sprecher Simon Hörmeyer, „bietet es sich an, die Premiere in eine Stadt in der Nähe zu legen“. Eine Gala mit prominenten Gästen aus der Region solle es werden. Nach dem Auftakt in Mülheim gehe die Tour durch den Süden Deutschlands, bevor der Circus Probst wieder in sein Winterquartier nach Essen zurückkehre.

Buntes Programm

Mit ihrem leidenschaftlichen Programm wollen die Künstler circensische Glanzlichter setzen. In der Show vereint Direktor Reinhard Probst (58) anmutige Tierdressuren, Spitzenartisten, preisgekrönte Clowns, Comedy und eine originelle Flugnummer unter der Circuskuppel. In Szene gesetzt werden die Nummern auf der Höhe der Zeit durch ein modernes Beleuchtungskonzept. Einen „zweieinhalbstündigen Manegen-Cocktail mit echtem Weltstadt-Flair“, verspricht Chef Reinhard Probst. Inklusive Live-Musik vom Circusorchester aus Kiew.

Ausgezeichnet beim Circusfestival Monte Carlo

Ausgezeichnet beim Circusfestival Monte Carlo wurde beispielsweise die „Stoliarov Clown Family“. Nervenstärke ist bei den „Flying Molinas“ gefragt, wenn die fünf Artisten aus Kolumbien an Strickleitern bis hoch unter die Kuppel klettern und ihre Wurf- und Sprungkombinationen präsentieren. Balance-Nummern mit Einrad auf der Kugel sind die Spezialität von He Yuan aus Peking. An einem hohen Mast demonstriert Tony Erblay sein artistisches Können. Nicht fehlen dürfen die Clowns. Die Castillo Brothers, zwei Komiker aus Kuba, stolpern mit Körperbeherrschung durch die Manege, laufen sich gegenseitig über den Haufen und präsentieren Slapstick in bester Stimmfilm-Manier. Das Programm bereichern Jim Bim mit Comedy auf dem Trampolin, Wang Li aus China, die „Schlangenfrau“, und Ren Yanan mit einem „Thriller“ auf dem Schlappseil.

„Manege frei“, heißt es auch für Reinhard Probst und seine tierische Parade von Exoten, darunter Steppenrinder, Kamele und sogar ein Emu. Tochter Stephanie Probst beweist ebenfalls ein Händchen für ihre schönen Pferde, die sie in einem großen Zwölferzug zeigt.