Chaos in der Kurklinik

Foto: Michael Dahlke
Was wir bereits wissen
Die Broicher Theatergruppe „Kom(m)pott“ zeigt die Boulevardkomödie „Glaubersalz zum Nachtisch“ von Heidi Mager. Geprobt wurde seit letztem Sommer, Premiere ist am Samstag, 30. Mai, 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Wilhelminenstraße.

Broich..  Das karge Leben in einer Kurklinik ist wahrhaft kein Zuckerschlecken. Amadeus Monzer, der dort gezwungenermaßen mit Ehefrau Ellen und Schwägerin Marie fasten muss, leidet unter den strengen Ernährungsvorschriften – und hortet heimlich Schokoriegel in seinem Zimmer. Als ihm dann auch noch der smarte Schnösel Markus Junghans als Zimmerkollege zugewiesen wird und Klinikleiterin Frau Dr. Schnabel ihn unter ihre therapeutischen Fittiche nimmt, steht Amadeus kurz vor dem Nervenzusammenbruch . . .

Wie es in einer Kureinrichtung zugehen kann – die Boulevardkomödie „Glaubersalz zum Nachtisch“ von Heidi Mager zeigt das mit viel Situationskomik und aberwitzigen Dialogen. Die Amateurtheatergruppe „Kom(m)pott“ hat das lustige Stück einstudiert und zeigt es erstmals am Samstag, 30. Mai, um 19. 30 Uhr im Gemeindesaal an der Wilhelminenkirche.

Etwa neun Monate lang haben die sieben Darsteller unter Leitung der Theaterpädagogin und Regisseurin Karin Löwenberg geprobt, haben Szene für Szene gemeinsam erarbeitet. Nun steht die Premiere vor großem Publikum an. Etwas Lampenfieber haben da vor allem die vier Neuen in der Truppe, die erst im letzten Sommer mit der Schauspielerei begonnen haben. Aber auch die drei erfahrenen Schauspieler, die schon in anderen Produktionen von „Kom(m)pott“ mitgewirkt haben, sind ganz gespannt, wie die Inszenierung bei den Zuschauern wohl ankommt. „Es wird auf jeden Fall lustig, vielleicht manchmal albern. Die Leute sollen sich zwei Stunden lang amüsieren“, sagt Karin Löwenberg.

Erfolge konnte die Broicher Theatergruppe bisher schon einige feiern - etwa mit „Hilfe, die Herdmanns kommen“ oder „Hauptsache schön“. Der große Saal des Gemeindehauses war meist ausverkauft und die Aufführungen begeisterten das Publikum. Zum Gelingen trugen neben der Theaterleiterin und ihrem Ensemble auch andere bei. So wurde z.B. die Bühne wieder gratis von der Malerwerkstatt Kessler gestrichen, die Flyer und Plakate stellte Repro Schöneberg ehrenamtlich her, usw.

Für die Premiere am Samstag im Gemeindesaal an der Wilhelminenstraße gibt es noch einige Karten, sie können aber nur im Vorverkauf erworben werden (siehe Info-kasten), eine Abendkasse wird es vor Ort nicht geben. Weitere sieben Aufführungstermine von „Glaubersalz zum Nachtisch“ stehen im Laufe des Sommers an. Der Erlös wird für wohltätige Zwecke verwendet, er geht an die Kinder- und Jugendstiftung der Ev. Kirchengemeinde Broich-Saarn und an die Kindertafel der Diakonie.