Bürgerbus, Barrierefreiheit und Schmutz

Holthausen/Raadt. Warum nicht einen Kleinbus einsetzen auf der Linie 130 oder gar einen Bürgerbus wie in Styrum, der in die Wohnstraßen hineinfährt? Die Interessengemeinschaft Holthausen habe darüber schon nachgedacht, berichtet Apotheker Frank Leimkugel. „Aber der bürokratische Aufwand ist groß, man müsste einen Verein gründen, bräuchte viele Ehrenamtliche . . .“

Ein Thema für die Besucher des Lesercafés ist auch die mangelnde Sauberkeit an Haltestellen. Dazu die MVG: „Die Säuberung ist Aufgabe der Firma Degesta. Verschmutzte Haltestellen in Holthausen sind uns aktuell nicht bekannt; erreicht uns eine solche Meldung, reinigen Degesta und MVG in Absprache.“

Eine weitere Leserfrage: Wann wird in Mülheim die Barrierefreiheit im ÖPNV vollständig realisiert sein? Besorgt äußern sich die Besucher über die Unfallgefahr an der Zeppelinstraße, z.B. am Übergang von der Kaserne zum früheren „Netto“ und am Steinknappen, wo der 130er jetzt „wendet“. Zudem hat man brenzlige Situationen beobachtet, weil Radfahrer, Rollatorfahrer, Kinderwagen in den Schienen hängenbleiben.