Bürger sollen ihre Meinung sagen
18.10.2012 | 18:47 Uhr 2012-10-18T18:47:00+0200
Mülheim. Wie finanziert sich unsere Stadt? Woher kommt das Geld, wofür wird es ausgegeben? Und wie geht es mit den Mülheimer Finanzen weiter? In der aktuellen Finanzsituation möchte die Stadt über die grundlegenden Zusammenhänge informieren und Bürgern die Möglichkeit geben, beim Haushalt 2013 mitzureden.
Kommenden Dienstag, 23. Oktober, haben Bürgerinnen und Bürger wie im vergangenen Jahr die Möglichkeit auf einer Infoveranstaltung ihre Meinung zu sagen und eigene Vorschläge zur Sanierung des Haushalts abzugeben. Zudem will die Stadt über die aktuelle Finanzlage informieren. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der Aula des Schulzentrums Broich, Ritterstraße 21, statt.
Sparvorschläge online abgeben
Auch Online können Bürger ihre Meinung zum Haushalt abgeben. Das Online-Forum https://haushaltsforum2013.muelheim-ruhr.de ist noch bis zum 25. Oktober für die Eingabe von Sparvorschlägen geöffnet. Alle Vorschläge werden von den Fachabteilungen der Stadtverwaltung bewertet und kommentiert. Mülheimer können noch bis zum 4. November eigene Kommentare oder Bewertungen abgeben. Alle Vorschläge sowie die Dokumentationen aus den Haushaltsforen werden anschließend der Politik für ihren Beratungs- und Entscheidungsprozess zur Verfügung gestellt.
Die Termine der Etat-Sitzungen der einzelnen Fachausschüsse können ebenfalls auf der Internetseite der Stadt (www.muelheim-ruhr.de, Stichwort allris) oder bei der Bürgeragentur im Historischen Rathaus, Raum B.51 A, Eingang Schollenstraße 2 unter 455-1644 abgefragt werden.
Kostenlose Kinderbetreuung
Bei städtischen Veranstaltungen mit Bürgerbeteiligung bietet die Stadt eine kostenlose Kinderbetreuung an. Interessierte können sich telefonisch unter 455-4531 oder per E-Mail unter kinderbetreuung@muelheim-ruhr.de anmelden.
Weitere Informationen zur Betreuung sowie auch ein entsprechendes Anmeldeformular gibt es ebenfalls auf der städtischen Internetseite unter www.muelheim-ruhr.de. Betreut werden die Kinder in einem benachbarten Klassenraum von ehrenamtlichen qualifizierten Betreuungskräften.
14:23
Ja, jetzt wißt Ihr auch Alle woher die Begriffe herkommen,zb. Sodbrennen ,Magendruck,
Übelkeit!!
Aber NICHT meckern,..S I E... ,wurden von UNS gewählt!!
Wenn dann einem Mod NICHT gefällt Wie und Was man schreibt ,
gehts dann ZISCH und WEG!!
Also,D I E... MACHEN ...POLITIK ...,WIE..S I E..ES ..WOLLEN!!
18:54
werden doch eh nicht angerührt. Wirft man einen Blick auf die Diagramme, kann man nur eines sehen: Weder bei den Personalkosten, noch bei den Kosten für Sach- und Diensleistung, noch bei den Transferleistungen ist ein Sparwille zu erkennen. Die Kosten steigen sogar weiter. Dann noch die stadteigenen Gesellschaften:
z.B.:
MST - Die Stadteigene Werbeagentur für Kultur, mit Schloss
MH & Business - Noch eine Werbeagentur, irgendwie für das Business
und die zahlreichen anderen Beteiligungen an Vereinen (z.B. Klimainitative) und GmbH`s.
Die Hartz4 Industrie sollte auch mal beleuchtet werden. Über 260 Millionen für Transferleistungen.
Alle anderen Sparvorschläge sind nicht einmal der Tropfen auf den heißen Stein. Peanuts.
http://www.youtube.com/watch?v=R1C9nmntOmc
11:53
Genauso, eine Alibiveranstaltung wie dirk7603 es schreibt! Ich höre schon Sätze wie "Guter Mann/Frau, das verstehen sie jetzt nicht..." oder "das ist nicht das Thema..." oder "Verschiedene Töpfe..." oder "empfindliche Vertragsstrafen..." oder "Pflichtaufgaben..." oder "bereits im früheren Haushalt genehmigt..." oder "zu kompliziert" oder "nicht machbar" oder oder oder oder....
Blöd ist nur, geht man hin, wird nichts aus den Vorschlägen, geht man nicht hin, wird man im Nachhinein als Nörgler beschimpft, der keine Vorschläge macht. In der Wirtschaft nennt man das Re-Finanzierung, ist das hier eine Re-Legitimation ihrer Machenschaften?
Vlt. sollte ich doch mal das Mülheimer Phrasenbuch veröffentlichen, sozusagen als Handbuch für die Neuen, falls da überhaupt welche kommen...
10:02
Ja ne ist klar. Mülheim zeigt sich Bürgerfreundlich. Das ich nicht lache.
Das ist nur eine Alibi-Veranstaltung damit sich die Stadt hinstellen und sagen kann wir habe die Bürger miteinbezogen.
Es läuft wie im letzten Jahr - es werden Vorschläge unterbreitet und was passiert - 90% werden abgelehnt, da diese in den Augen der Stadt nicht durchführbar sind. Zum Schluss bleiben dann so grandiose Ideen übrig wie die Versteigerung von Wertsachen mit denen man 100-500€ im Jahr erzielen will.