Boni-Zahlungen am Flughafen Essen/Mülheim?
08.12.2010 | 13:49 Uhr 2010-12-08T13:49:00+0100
Mülheim.Weil der Flughafen Essen/Mülheim jährlich 100.000 Euro einsparen soll, will der Stadtrat kontrollieren, ob die Geschäftsführung eine Kostensenkung geprüft hat. Auch über Boni-Zahlungen und Dienstwagen für die Geschäftsführung soll geredet werden.
Die Flughafen Essen/Mülheim GmbH steht wenige Tage vor Jahresende noch ohne Wirtschaftsplan für 2011 da. Die Entscheidung darüber wurde auf die nächste Sitzung des Aufsichtsrates vertagt.
Die Ansage der Politik ist dabei eindeutig: Der Flughafen soll die Start- und Landegebühren erhöhen und 100.000 Euro im Jahr einsparen. Im Entwurf des Wirtschaftsplanes 2011 seien beide Vorgaben nicht berücksichtigt, stellen die Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Michels (CDU), Annette Losterman-De Nil (Grüne) und Lothar Reinhard (MBI) fest. Warum, wollen sie in der Sitzung des Hauptausschusses am Donnerstag erfahren.
Zweifel kommen auf, ob die Geschäftsführung am Flughafen überhaupt eine Absenkung der Kosten geprüft hat. Ein heikles Unterfangen, denn auch die Geschäftsführung selbst müsste sich kritisch hinterfragen. Boni-Zahlungen? Wenn ja, welche Höhe?
Dass es Boni-Zahlungen für einen Geschäftsführer bei rückläufigen Flugbewegungen geben soll, wird in Teilen der Politik bezweifelt. Auch über Dienstwagen soll geredet werden. Während die Kernverwaltung der Stadt einschließlich Dezernenten sich mit einem preiswerten Mobilitätsdienst zufrieden gibt, soll am Flughafen noch eine Benz-Klasse zur Verfügung stehen. Und letztlich geht es auch darum: Welche Personalausstattung benötigt der Flughafen, dessen Aufgabe beschlossen ist. noch? Bitter: Die Politik hinterfragt selbst das Weihnachtsgeld.

14:54
preiswerten Mobilitätsdienst das ich nicht lache! Die OB bekommt schließlich alle 2 Jahre einen neuen Dienstwagen und die restlichen Dezernenten fahren leider auch keine Smarts als Dienstfahrzeuge! Der letzte neue Audi A6 mit Fernseher und Standheitzung wurde schließlich auch erst Anfang diesen Jahres gekauft, aber hauptsache die Schulen müssen betteln, um genügen Unterrichtsmaterialien zu bekommen! Wo passt das denn zusammen?
15:40
lass sie mal alle mauscheln.
die parzellen für´s eigentum sind doch schon längst unterm tisch verhökert (nein...nicht günstig) worden.
autobahn ? wozu gibt es denn teure schallschutzwände ?
den gemeinen sog. neureichen mittelschichtler ist es doch egal, hauptsache man wohnt in gehobener wohnquali.
und wie #10 schon schrieb, .....doch stehen die einnahmen aus der verwertung.......
gut nur, dass in ein paar jahren dem sog. wohlhabenden vom volk wieder alles weg genommen wird, wegen des verdachts der vorteilnahme.
wie ist das doch gleich mit der herberge unten an der ruhr gelaufen (oder läuft noch) ?
hübsche immobilie oder ? da hat doch tatsächlich niemand ´ne mille um das schätzken (schneppken) weiter betreiben zu können ?
18:16
@ 11
genau, die Eigentümer der 1a Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen würden dann überrascht feststellen, dass sie ja an einer Autobahn wohnen. Es würde dann eine Bürgerinitiative gegründet, mit dem Ziel die A52 zu schliessen und daraus eine Fussgängerzone zu machen, mindestens aber eine Tempo 30 Zone.
16:30
Kirmesflughafen ist genau die richtige Bezeichnung! Nur weil sich ein paar tollkühne Männer mit ihren fliegenden Kisten über unser aller Köpfe himmelwärts austoben wollen, benötigt Essen / Mülheim keinen Flughafen. Auf dem Gelände könnte man 1a Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen errichten - gingen weg wie geschnitten Brot.
11:24
Wer den Sumpf trocken legen möchte, sollte nicht die Frösche fragen. Wie kann die Politik erwarten einen Wirtschaftsplan zu bekommen, dessen wichtigster Punkt die Einsparung der Geschäftsführung wäre? Niemand setzt sich gerne selbst vor die Türe. Ein Flughafen in Abwicklung braucht keinen Manager, egal ob mit oder ohne Boni.
Dabei hat Dr. Dönnebrink den Fahrplan doch bereits berechnet. Das Kind soll „Sonderlandeplatz“ heißen und 7,6 Millionen Euro kosten - schlimmstenfalls. Bei einem Jährlichen Defizit von einer halben Million wäre man in 15 Jahren im Plus. Doch dem stehen die Einnahmen aus der Verwertung der freiwerdenden Flächen gegenüber. Mit dem Verkauf eines einzigen Grundstücks könnten die 7,6 Millionen eingefahren werden.
Es ist schlicht Arbeitsverweigerung, die Beschlüsse des Rates zu hintertreiben. Die Politik sollte hier den Druck erhöhen.
08:47
Hallo Tom 1985
Was möchten Sie denn?
Außer dem kleinkindlichen Trotz wie von Thomas Wohlzufrieden sind den Flughafenbefürwortern offensichtlich die Argumente für diesen widerrechtlichen Hobby- und Kirmesflughafen ausgegangen......
20:25
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19:28
Wo bleibt eigentlich reinera ?????
18:31
#2 ich frage mich was sie dazu treibt sich für diesen überflüssigen Flughafen so einzusetzen. Bekommen sie vielleicht Bonusmeilen oder andere Vergüstigungen dafür oder schreiben sie vielleicht im Auftrage von Leuten die unbedingt dieses Kostengrab behalten wollen?
17:31
Dass es Boni-Zahlungen für einen Geschäftsführer bei rückläufigen Flugbewegungen geben soll, wird in Teilen der Politik bezweifelt.
Das wären dann Boni nach Mülheimer Art -
oder kurz: Boni M.