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Björn Höppner aus Mülheim wurde Dritter bei der Becherstapel-WM in Dallas

09.05.2011 | 17:25 Uhr
Björn Höppner aus Mülheim wurde Dritter bei der Becherstapel-WM in Dallas
Björn Höppner aus Mülheim hat den dritten Platz bei der Sport-Stacking-WM - der weltmeisterschaft im Becherstapeln - in Dallas geholt.

Mülheim.  Der 15-jährige Björn Höppner ist leidenschaftlicher Hochstapler. Bei den Weltmeisterschaften im sogenannten "Sport Stacking" (Becherstapeln) erreichte er in Dallas den dritten Platz. Nun möchte er den Stacking-Sport in Deutschland populärer machen.

Björn Höppner will hoch hinaus – und hat sich bis zur Weltspitze gestapelt. Bei den Weltmeisterschaften im Becherstapeln, dem sogenannten Sport Stacking , belegte der 15-Jährige den dritten Platz. Im texanischen Dallas setzte sich der Luisenschüler gemeinsam mit seinen Teamkollegen beim Staffel-Stapeln gegen sieben Konkurrenten in seiner Altersklasse durch. Nun hat Björn das nächste Ziel vor Augen: Weltmeister werden.

Jeden Tag eine halbe Stunde Training. Das musste in den Wochen vor der Weltmeisterschaft als Vorbereitung reichen. Becher aufbauen, Becher abbauen – in rasanter Geschwindigkeit. Mitte April ging es für Björn, seinen Vater und den Rest der deutschen Sport-Stacking-Nationalmannschaft in die USA, dem Heimatland des Stapelsports. „In Dallas war eine super Stimmung“, erinnert sich Björn. „Gut 700 Leute sind angetreten, in einer großen Halle, in der mehrere Bühnen aufgebaut waren.“ Von den Tribünen aus schaute das Publikum gespannt zu, wenn die „Hochstapler“ in Mannschaften oder als Einzelkämpfer gegeneinander antraten. Papa Jörg Höppner hielt das große Bechern auf Video fest – „die schaue ich mir an, um zu lernen, wie ich mich verbessern kann“, erklärt Björn.

Trainingslager vor dem Wettkampf

Hochstapler

Aufregend war es für den 15-Jährigen, der zum ersten Mal so weit weg von Zuhause seine Becherberge bauen durfte. Zwei Tage Trainingslager bereiteten ihn auf die Wettkämpfe vor. „Unser Trainer hat uns vor allem gezeigt, wie man Ruhe bewahrt“, erklärt Björn. Das sei das Wichtigste: eine ruhige Hand. „Gar nicht einfach, wenn man nervös ist.“ Aber Björn hat sich nicht aus der Fassung bringen lassen. „Tief durchatmen, ablenken und den Kopf frei bekommen – das hat ganz gut funktioniert.“

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Zusammen mit seinen drei Teamkollegen baute Björn eine Becherpyramide nach der anderen – auf und ab. „Der letzte in der Staffel stoppt die Zeit, das schnellste Team gewinnt.“ So haben sie es als Dritte bis aufs Siegertreppchen geschafft. In den Einzelwettkämpfen konnte sich Björn ebenfalls behaupten: Dort belegte er einen vierten und zwei fünfte Plätze. Und das, obwohl 25 Sportstacker aus aller Welt in Björns Altersklasse gegeneinander antraten.

„Das war ein tolles Erlebnis“

Video
In Amerika längst ein Sport: Stacking. Eine Schule in Sprockhövel macht daraus ein Turnier.

Während Papa Jörg vor Ort mitfiebern durfte, haben Freunde und Verwandte in Deutschland die Daumen gedrückt. Mit Erfolg: Björn ist zufrieden. „Das war ein tolles Erlebnis.“ Nun hängen die drei Medaillen in seinem Zimmer an der Wand. Neben anderen Pokalen und Medaillen, die er bereits gewonnen hat. So wie den Deutschen Meistertitel. Im hessischen Butzbach hat es Björn Ende März bei den Deutschen Meisterschaften im 3-6-3-Einzelkampf auf den ersten Platz geschafft. Diesen gilt es im kommenden Jahr zu verteidigen. „Das ist mein Ziel, auf das ich hinarbeite.“ Natürlich hofft er auch auf eine weitere Einladung für die WM im kommenden Jahr. Dann lautet das Ziel: Weltmeistertitel.

Ein Star im "Stacking"

Zunächst widmet sich Björn aber einem höheren Auftrag: Den Stacking-Sport populärer zu machen. Dafür möchte der 15-Jährige in seinem Heimatverein, dem DJK-VfR Saarn, Sport-Stacking-Kurse anbieten. Für jeden, der Lust hat, seine Geschicklichkeit auszubauen, sei es mit Bechern oder Würfeln. „So möchte ich den Sport etablieren“, meint Björn. Und beweisen, wie viel Spaß das Stapeln macht.

 

Kristina Mader

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Kommentare
10.05.2011
15:49
Björn Höppner aus Mülheim wurde Dritter bei der Becherstapel-WM in Dallas
von schranzbaum | #1

eine sportart, die die welt nicht braucht, wie so viele andere auch. macht aber bestimmt spass, wenn man es denn richtig kann. die herzlichsten glückwünsche und beim nächsten mal wird der junge mann dann zweiter (oder vielleicht weltmeister?).

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