Bewerber müssen einiges vorlegen

Bereitschaftspflegefamilien nehmen Kinder bis zu zwölf Jahren auf. Man kann Einschränkungen vereinbaren, wie nur kleine oder nur größere Kinder aufzunehmen, und man kann auch „Auszeiten“, in denen man aussetzt, vereinbaren.

Doch bis ein Bewerber oder ein Bewerberpaar als Bereitschaftspflegefamilie registriert wird, ist eine Menge an Papier zu bewältigen, wie Andrea Rumswinkel erklärt. Sie ist beim KSD, dem Kommunalen Sozialen Dienst, für die Adoptionsvermittlung und die Bereitschaftsbetreuung zuständig.

Bereitschaftspflegeeltern müssen zum Beispiel ein Führungszeugnis und Gesundheitsnachweise vorlegen, müssen ein soziales Netzwerk haben und finanziell unabhängig vom Pflegesatz der Kinder sein. Es gibt zuvor eine Schulung, später umfassende Betreuung der Pflegeeltern im Einsatz.