Bei Inkontinenz bietet Klinik viele Hilfen an

Mit Kompetenz gegen Inkontinenz – anlässlich der internationalen Welt-Inkontinenzwoche referieren am kommenden Mittwoch, 24. Juni, ab 18 Uhr beim Infotreff im Evangelischen Krankenhaus die Chefärztin der Mülheimer Frauenklinik, Dr. Andrea Schmidt, und der Chefarzt der Chirurgischen Klinik, Prof. Heinz-Jochen Gassel, gemeinsam mit dem niedergelassenen Urologen Dr. Stefan Wanko über Ursachen, Behandlung und Therapie von Harn- und Stuhlinkontinenz.

In Deutschland leiden mehr als neun Millionen Betroffene unter unwillkürlichem Harn- oder Stuhlabgang. Darunter befinden sich sowohl Frauen als auch Männer aller Altersgruppen. Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft möchte mit der Welt-Inkontinenzwoche ein Bewusstsein für dieses Thema in der Öffentlichkeit schaffen. „Der erste Schritt dafür ist die Aufklärung, weshalb wir uns gemeinsam mit niedergelassenen Fachärzten immer wieder an die Öffentlichkeit richten“, erklärt Dr. Andrea Schmidt. Prof. Gassel bestätigt: „Vielen Patienten kann geholfen werden, aber dafür müssen wir diese erst einmal erreichen – auch über die niedergelassenen Hausärzte.“

Die beiden Mediziner bilden den Kern eines interdisziplinären Teams am Ev. Krankenhaus, das sich auf die unterschiedlichen Formen männlicher und weiblicher Harn- und Stuhlinkontinenz spezialisiert hat.

Betroffene Frauen mit Harninkontinenz können sich montags von 10 bis 15 Uhr und donnerstags von 13 bis 16 Uhr an die urogynäkologische Sprechstunde der Mülheimer Frauenklinik wenden ( 309-2505 oder -2506). Für Menschen mit Erkrankungen am After und Enddarm und Stuhlinkontinenz bietet der Coloproktologische Schwerpunkt an der Chirurgischen Klinik mittwochs von 11.30 bis 18 Uhr und donnerstags von 8.30 bis 15 Uhr eine regelmäßige Spezialsprechstunde an ( 309-2401).

Welche neuesten Therapien es hierfür gibt, und was man vorsorglich oder als Betroffener tun kann, darüber berichten die Referenten im Infotreff ab 18 Uhr im Konferenzsaal Haus B, 10. Obergeschoss. Im Anschluss an die Vorträge ist Raum für Fragen aus dem Publikum. Eine Anmeldung zu der ca. anderthalbstündigen Veranstaltung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.