Behandlung im leer stehenden Krankenhaus

Behandelt werden die Patienten in Ladakh in einem leer stehenden Krankenhaus. „Da ist viel Platz für weitere Ärzte“, sagt Anne Penteker. Für Unterkunft und Verpflegung der Gäste sorgen die Mönche, für Flug und Ausrüstung kommen die Mediziner selbst auf.

„Vor Ort wird übers Radio und mit Flyern verbreitet, dass das Ärzte-Team da ist“, so die Organisatorin. Die Patienten, bei denen die Dentisten Zähne ziehen oder Füllungen machen, aber keinen Zahnersatz anfertigen können, nehmen oft eine mehrtägige Anreise per Bus in Kauf, um endlich von ihren Schmerzen befreit zu werden. Beim letzten Mal seien binnen acht Tagen 650 Menschen versorgt worden, berichtet Anne Penteker.

Natürlich sind die Arbeitsbedingungen in Ladakh nicht mit denen hierzulande vergleichbar. Dass der Strom ausfallen könnte oder Geräte kaputt gehen, damit rechnet auch die Mülheimer Zahnärztin Silke Metzenauer. „Dann müssen wir halt improvisieren.“