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Ausgebremst am Flughafen

18.08.2012 | 12:00 Uhr
Ausgebremst am Flughafen
Hier klappte es: Skater-Nacht am Dortmunder Flughafen. So eine ähnliche Veranstaltung wollte Frank Jakob in Mülheim durchführen.Foto: Stefan Kuhn

Mülheim. Von der Stadt ausgebremst fühlt sich Frank Jakob, Geschäftsführer der Agentur „checkinevent“ am Flughafen Essen/Mülheim. Nachdem seine Autokino-Reihe im verregneten Hochsommer glücklos verlief und vorzeitig beendet wurde (wir berichteten), bekam er einen erneuten Dämpfer: Drei geplante Inlineskate-Nächte auf dem Airport wurden nicht genehmigt. „Ohne Begründung“, sagt der Veranstalter.

Jakobs Idee war: Jetzt im August sowie im September und Oktober sollte eine monatliche Skate-Nacht auf dem Rollfeld laufen. Starten wollte man spätabends nach 22 Uhr, wenn der Flugbetrieb ruht, fahren bis etwa 1 Uhr. Mit Beleuchtung, kühlen Getränke, kleinen Snacks und einem Sanitätsdienst, der ständig anwesend ist: In dieser Form habe er die Veranstaltung bei der zuständigen Behörde beantragt.

„Sport auf dem Rollfeld“

Doch das Ordnungsamt habe Ende Juli per Mail die Genehmigung versagt, „leider ohne Begründung. Das kann man doch nicht einfach machen.“

Es wirft in der Tat Fragen auf. Zumal für ein anderes, offiziell erlaubtes Bewegungs-Spektakel am 15. September sogar für mehrere Stunden der Flugbetrieb eingestellt wird. Beim „Sport auf dem Rollfeld“ , den Mülheimer Sportbund (MSB), Mülheimer Sportservice (MSS) und das „Projekt Jugendsportpark“ gemeinsam organisieren, soll es u.a. auf Skateboards und BMX -Rädern rasant zur Sache gehen.

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Kommentare
22.08.2012
23:31
Personalentscheidung... - WAZ: warum ist der Blog dort nicht nutzbar?
von buerger33 | #36

Ich hatte bereits vor einer Woche gepostet:
Nachfolger von Eismann bereits plaziert?

Was sehen denn die Verträge der Flughafen-GmbH vor hinsichtlich Entscheidung über die Besetzung von "Führungspositionen". Kann ein Gesellschafter hier quasi vollendete Tatsachen schaffen?
Ich teile die Meinung von anderen Kommentatoren, die die Sinnhaftigkeit der Besetzung von Posten wie Verwaltungsleitung und Geschäftführung für die Zukunft bezweifeln. Zumal wenn diese mit hohen Kosten verbunden sind.

Kostenlos (für die Flughafen GmbH) kann die Stadt Mülheim m.E. so viele Personen wie sie will zum Flughafen beordern - und "wenn diese die Wiesen mit der Handschere kurz halten im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für überflüssige Mülheimer Beamte". Nur Sparziele zu Lasten einer anderen Kommune oder zu Lasten des Landes zu erreichen - "das ist nicht die feine Art". Ist zu hoffen, dass Gesellschafter und Aufsichtsrat sich Wirtschaftspläne für die nächsten 5 Jahre vorlegen lassen.

22.08.2012
20:19
Zu Personalentscheidung... - Flugplatz braucht keinen dauerhaften Verwaltungsleiter bis 2020
von klabautermann77 | #35

Die Stelle eines Verwaltungsleiters (Gehalt 100.000 €?) ist für einen Flugplatz mit derartig kleinem Personalbestand überflüssig. Noch gibt es Herrn Eismann - bei dem man auch nicht weiß - was sein Tätigkeitsbereich ist (Reduzierung des Fehlbetrags ja wohl nicht).

Ich tendiere zur Lösung von # 34: externer Fachmann für begrenzten Zeitraum. Outsourcing von Leistungen soweit möglich - statt Anbindung von weiterem eigenen Personal. Es sei denn der AEro-Club ist bereit die Kosten zu übernehmen.

Andererseits: Die Stadt Essen hat sicherlich auch noch Personal übrig und das Land, welches man zum Flughafen abschieben kann - alle mit dem Flughafengeschäft bestens vertraut. Schließlich müssen alle Personalkosten sparen.

1 Antwort
.... noch Personal übrig
von kitty73 | #35-1

Also wenn sich die Schlagzeilen von gestern bewahrheiten, dann kann Dortmund mit Personal aushelfen - auch dort gibt es Finanzprobleme

22.08.2012
19:36
Personalentscheidung bei Mülheimer Flughafen-Gesellschaft in der Kritik
von eulenspiegel777 | #34

Da der Blog zu obigem Artikel nicht funktioniert nun hier:

Dieser Wunsch war vorhersehbar.

Herr Eismann beurteilt also die Eignung seines Mülheimer Kollegen als Verwaltungsleiter und späteren Nachfolger. Sinnvoll?

"Dagmar" freut sich über ihre Sparmaßnahmen zu Lasten von Stadt Essen und Land NRW. Hallo ?!?

Eine saubere Lösung sieht anders aus: Ein Fachmann (auch mit juristischem Hintergrundwissen) für die Abwicklungsphase (Abbauphase) mit zeitlich befristetem Vertrag mit entsprechendem Gehalt, Verwaltungsleitung/Buchhaltung über Geschäftsbesorgung einkaufen; Rückführung Flughafen auf das notwendige "Niveau" für den Aero-Club-Vertrag. Die Auswahl obliegt dabei nicht nur einem Gesellschafter.

Wie # 32 so richtig schreibt ist Sauerland auch bereits 56. Mülheim kann sich eine andere dauerhafte Lösung für Sauerland suchen. Der Flughafen ist nicht der "Entsorgungsplatz" für in Mülheim überflüssige (zu) hoch bezahlte Beamte.



22.08.2012
18:26
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #33

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

22.08.2012
18:23
Personaltausch zeichnete sich ab– Mülheim rechnet sich schön – Abwicklung Flugplatz (außer Aero-Club- Vertrag) bis 2020 erledigt
von knueppeljunge | #32

Sauerland als Nachfolger für Verwaltungsleiter (VL), der in Rente oder Altersteilzeit(?). Kosten alt – neu?
Wie war das mit der geforderten Defizitreduzierung des Flughafens?
MH will sparen - zu Lasten von Essen und NRW?
Trägt MH Kosten bis zum Ausscheiden von Eismann allein?
Braucht der (Sport)Flugplatz noch einen hoch bezahlten Geschäftsführer (GF)?
Es wäre auch ein Geschäftsführervertrag (ab Oktober 2013) mit kurzer Laufzeit denkbar. Wie viel kostet die Stadt die Wiederbeschäftigung/Frühpensionierung von Eismann?
Vor allen weiteren Diskussionen müssen die Gesellschafter über eine evtl. Anstellung von Sauerland bei der GmbH beschließen. Bei weniger als 20 Beschäftigten ist generell fraglich, ob ein Gf und/oder VL überhaupt notwendig sind.
Sauerland ist 56; allerspätestens Pensionierung 2020.
Fragen über Fragen – wann tagen die Gesellschafter/der Aufsichtsrat?
Und alles vor dem Hintergrund, dass auch andere bekannte größere Flughäfen finanzielle Probleme haben (Dortmund).

21.08.2012
22:14
Schlechte Zeiten für Flughäfen
von weihnachtsmann78 | #31

Erschreckende Nachrichten aus Dortmund.

Events á lá Eisman und Co. werden Essen/Mülheim wohl auch nicht weiterführen, dies ist kein Allheilmittel gegen Defizite. Bis auf die Hubschraubernummer kann man derartige Events auf fast jedem Dorf bzw. auf jedem Bauernhof (Partygetöse) im näheren/weiteren Umfeld finden - das ist nicht flughafenspezisch. Stall oder Zelt statt Hangar.

Wenn man davon ausgeht, dass eine gewisse kleine Grundstruktur für die Erfüllung des Vertrages mit dem Aero Club vorgehalten werden muss, bleibt die Frage wie kann man die Fläche ansonsten sinnvoll nutzen.
Die Gewerbepläne wurden ja verworfen - derzeit schießen überall Gewerbegebiete aus dem Boden - soviel Bedarf besteht nicht. Dauerhaft Events ist auch keine Lösung. Evtl. bietet sich eine Wohnbebauung in engem Rahmen, aber auch der Gedanke einfach eine "Naherholungsfläche" vorzuhalten wäre vernünftig.

Warten wir ab, ob und wie sich die Gremien äußern.

21.08.2012
20:16
Andere Beispiele - Dortmund ausgebremst?
von knueppeljunge | #30

Wie heute zu lesen ist, droht dem Flughafen Dortmund die Pleite.

Im obigen Artikel wird doch auch Dortmund mit seinen Events als Beispiel angeführt. Anscheinend ist auch dort "nicht alles Gold was glänzt".
Die Gesellschafter von Essen/Mülheim sollten auch vor dem Hintergrund dieses doch sehr bekannten Negativbeispiels bald ein konkretes Ausstiegsszenario entwerfen und beschließen.

Es hilft niemandem mit Events den Betriebs aufrechtzuerhalten und weiteres teures Geld (aus Kreditaufnahmen) in ein Fass ohne Boden zu versenken.

Gesellschafter und Aufsichtsrat: Nun handeln und klare Linie öffentlich machen (Flugplatz, Events, Gewerbe,...). Und mit der Eventagentur klare Regeln treffen.

1 Antwort
Mal wieder sachlich:
von lospolloshermanos | #30-1

Geplant ist ja seit Jahren ein Gewerbepark. Warum hier der Ausstieg vom Ausstieg (große Politik in klein MH, uhh) seitens der SPD vollzogen wurde ist ja bis heute ein Rätsel. Über die Methoden braucht man gar nicht erst zu reden. Genauso das Rätsel und die Methoden zum neuesten Gutachten.

Den (geplanten) Gewerbepark kann man eigentlich nur ablehnen. Es gibt genug Flächen, nur scheut man sich vor Altlasten und deren Beseitigung. Und das Gelände ist eine der letzten Frischluftschneisen für die Innenstadt.

21.08.2012
14:19
Luftschlösser sind out
von weihnachtsmann78 | #29

" so Sinnlos wie ihre Kommentare "–
Treffender kann man Sie und Ihr Verhalten nicht beschreiben
.
Sachlich fundierte Kommentare sind nicht "Ihr Ding" - wie man auch anderen Blogs entnehmen kann.

Das Festhalten an dem Luftschloss "Regionalflughafen" ohne jegliche sachliche Information, wie dieser finanziert werden soll, kann man nur als "naiv" bis "peinlich" bezeichnen. Diesbezügliche Fragen blenden Sie aus. Alle 3 !! Gesellschafter haben sich entschieden.

Der WAZ-Artikel zeigt die Grenzen von Events am Flughafen auf, die bereits vor Ansiedlung der Agentur gesetzt wurden und die weder von den Gesellschaftern noch von anderen Stellen für den Eventmanager geändert werden. Dies wurde auch bereits in einem früheren WAZ-Artikel deutlich.

Der ständige Bezug auf "Mülheim/er" ist zudem fehl am Platze – die betroffene "Region" ist größer. Ein einzelner Mülheimer Rentner repräsentiert nicht Mülheim/alle Mülheimer.

Zur Lage der Mühlheimer Unternehmer siehe die Infos in der heutigen WAZ.

21.08.2012
13:37
Bremsen los am Flughafen
von wohlzufrieden | #28

Bei "eulenspiegel777 ", "lospolloshermanos" und " knueppeljunge " bewahrheitet sich der Spruch:" Polemik ist die höchste Form der Anerkennung". Ob man mit "Kommentatoren" dieser Art kommuniziert, halte ich dennoch für eine Frage der persönlichen Hygiene, die ich für mich eindeutig mit "nein" beantworte. Jegliche Anbiederungsversuche an mich sind daher so Sinnlos wie ihre Kommentare, ich werde Ihnen nicht antworten. Zum Thema: Ein Sinneswandel ist bei der Stadt bereits spürbar. Es wird auch höchste Zeit, das Mülheim Unternehmer- freundlicher wird. Denn die selben stehen nicht vor Mülheim in einer Schlange an. Daher sollte die Zeit bis zum Ausbau des Airport zum Regionalflughafen mit Events ausgefüllt werden. Die Mülheimer lieben es, und dem Airport brächte es mehr Auslastung bis zum Start der Regionalflugzeuge.

1 Antwort
Flughafen sperren?
von knueppeljunge | #28-1

Wieso nehmen wir nicht die Idee eines anderen Kommentators - leicht abgewandelt:

2 Wochen den Flughafen Essen/Mülheim sperren - 2 Wochen Betriebsferien für alle.

Schauen wir mal, ob die flug(hafen)begeisterten "Mülheimer", das überhaupt bemerken.

Danach lassen wir zu Events auch nur Mülheimer zu (die das so lieben).

: ) : )

20.08.2012
19:19
Keine Antworten? - nur leere Worthülsen
von eulenspiegel777 | #27

Ach lospolöoshermanos, der Käptn kann nur Plattitüden - typisch Troll - egal zu welchem Thema.

"Ohne PC und Handy lebten die Menschen zehntausende von Jahren gut." – Auch so ein "kluger" wohlzufriedener Spruch. Wie kommen bloß die Kommentare in diesen Blog?

"Nicht nur alle Flughäfen dieser Welt, sondern die gesamte Menschheit hat sich seit den fünfziger/sechziger Jahren vergrößert, und vor allem weiter entwickelt"

Nein leider nicht die gesamte Menschheit – der "Ungläubige" nicht.

Meine Fragen siehe #23 bleiben auch unbeantwortet – stattdessen wieder leere Worthülsen. Ja diese Hitze…..

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