Augenmaß bei Ladenmieten

Saarn..  „Mit entscheidend für einen ausgewogenen und stabilen Branchenmix im Saarner Dorf ist die Gestaltung der Mieten. Ladeninhaber und Neustarter müssen von ihren Umsätzen auch leben können“, bittet Schettler, die Quadratmeterpreise nicht in utopische Höhen zu treiben. Ketten könnten für ihre Filialen zwar mehr zahlen, seien aber für Flair und Image des Dorfes – das die Leute so schätzen – eher ungünstig.

Was gerade preislich auf dem Wohnungsmarkt in Saarn abgehe, dürfe sich bei Ladenlokalen nicht fortsetzen. „Besser sind doch langfristige Verträge mit erträglichen Konditionen“, setzt der Werbegemeinschaftsvorstand auf Augenmaß bei den Hauseigentümern. „Das bringt beiden Seiten mehr Sicherheit als ständige Wechsel oder leere Schaufenster“, fügt Margit Schettler hinzu.

Sie wirbt ebenso dafür, zu Fuß nach Saarn zu kommen. „Wir haben genug Parkflächen auf dem Kirmesplatz an der Mintarder Straße. Von dort sind es nur fünf Minuten durchs Grüne bis ins Dorf. In einem Einkaufszentrum laufen die Leute dagegen oft 15 Minuten vom Auto zum ersten Laden.“