Auf Nebenstraßen in Mülheim stapelt sich der Müll
03.01.2011 | 17:29 Uhr 2011-01-03T17:29:00+0100
Mülheim.Die Mülheimer Entsorgungsbetriebe haben weiter Schwierigkeiten bei Eis und Schnee. Besonders stapelt sich das Altpapier: „An die meisten Container kommen wir derzeit nicht ran.“ Vergangene Woche landeten drei Müllfahrzeuge im Graben.
Das Thema Müllabfuhr bei Eis und Schnee beschäftigt die Bürger weiterhin. Etwa ein Ehepaar aus Heißen, das von seiner Wohnung an der Nebenbank einen Logenplatz hatte mit Blick auf einen zugemüllten Papiercontainer.
Nicht schön, sowas. „Das sah hier aus wie eine wilde Müllkippe“, ärgerten sich die beiden. Vor allem, weil die Leute alles daneben warfen, weil die Container schon länger nicht geleert worden seien. Seit Montag ist der Spuk vorbei: Die MEG-Mitarbeiter räumten an der Nebenbank gründlich auf und hatten dabei, was unser Foto deutlich zeigt, alle Hände voll zu tun.
Anderswo in der Stadt gibt es sicher ähnliche Probleme: Die MEG hat in der Stadt rund 220 Depotcontainer für Altpapier, die normalerweise ein bis dreimal pro Woche geleert werden. Normalerweise: „An die meisten kommen wir derzeit nicht ran“, bittet Jürgen Jeppel, Geschäftsführer der Mülheimer Entsorgungsbetriebe, die Bürger um Verständnis. Dass die Leute ihre Kartons und ihr Altpapier „haufenweise neben die Container“ stellen, mache die Situation nicht leichter.
Altpapier besser zum Recyclinghof bringen
Derzeit beseitigen MEG-Mitarbeiter das neben den Containern liegende Altpapier, um Platz für die so genannten „Überkopflader“, (die schweren Spezialfahrzeuge, mit denen die Container geleert werden) zu schaffen. Wenn man das Altpapier erst einmal im Auto habe, könnte man es ja auch zum Recyclinghof fahren, schlägt Jeppel vor.
Nach und nach würden die Container zur Leerung jetzt aber angefahren, sagt Jürgen Jeppel, es komme aber auf den Standort an. Das gilt auch für die „normale“ Müllabfuhr: „Wir haben noch immer Schwierigkeiten in Nebenstraßen, wo es noch sehr glatt ist“, sagt der MEG-Geschäftsführer. „In der letzten Woche haben wir drei Müllfahrzeuge aus dem Graben holen müssen“. Und in viele Straßen komme man auch mit dem Schneeschieber nicht mehr rein, weil die Autos zu weit zur Straßenmitte hin parkten.
"Die Salzsituation ist katastrophal"
„Wir bemühen uns weiterhin, jede Straße anzufahren. Aber wo es zu eng ist, geht es nicht.“ Weiterhin könnten die Bürger den Müll, der nicht mehr in ihre Tonne passt, in blauen Säcken daneben stellen. Die Müllabfuhr nimmt sie bei der nächsten Tour mit.
„Die Salzsituation“, sagt Jürgen Jeppel, „ist katastrophal.“ Die bestellten Nachlieferung kämen nicht. Bleibt noch die Hoffnung, dass das Tauwetter die Situation entschärft: Zum Wochenende hin soll das Thermometer über Null Grad ansteigen. Und erst dann wird wohl deutlich sichtbar werden, wie viel Müll von so mancher Silvesterfeier auf den Mülheimer Straße liegen blieb.

12:23
@#25: Respekt!!! Fahren sie doch mal zur MEG und sagen den faulen Mitarbeitern das mal ins Gesicht!!! Mal sehn wie lustig die das finden das sie ihrer Meinung nach keinen Urlaub verdient haben!!! Woher wollen sie eigentlich wissen das dort nur eine Notbesatzung unterwegs gewesen ist???
09:59
@ M.Ecker
Wahnsinn, das Einzige was Sie offensichtlich hervorragend beherrschen ist das Meckern!
Von Boykott bei den Müllwerkern kann bei wohl überhaupt keine Rede sein, Sie wären doch der Erste, der wieder etwas zu maulen hätte, wenn Sie hinter einem Müllwagen stehenbleiben müssten, weil er sich in einer Nebenstraße festgefahren hat und nicht mehr von der Stelle kommt...
08:58
das eis ist nur entstanden, weil die meg vom 23. bis zum 27. nicht geräumt hat. da war nur die notbesatzung unterwegs. das waren aber chaotische verhältnisse und dort hätten die kollegInnen aus dem urlaub geholt werden müssen! polizei, feuerwehr, krankenhäuser, taxi oder restaurants, um einige zu nennen, haben ebenfalls gearbeitet. also, selbstverschuldet weil im urlaub, oder was? jetzt sollen wir sehen, wie wir damit klar kommen?
23:35
ich schliesse mich mal denen an, die relativ neutrale kommentare schreiben. Auf der einen Seite ist es für den Bürger nicht schön, seinen Abfall zuhause sammeln zu müssen oder vor der Tür vergammeln sehen zu müssen......
Auf der anderen Seite ist es doch nun so, dass es nichts bringt, auf eine 30cm dicke Eisschicht ein Gemisch aus Sand/Granulat und Salz(wenn vorhanden) zu streuen.
Auch bringt es nichts, in einer Nebenstrasse bei den eingefahrenen Spuren an einem Streufahrzeug den Pflug zum Einsatz zu bringen, ist nunmal ein Schneepflug und kein Eiskratzer!
Vielleicht wäre es am besten, einfach mal nur ein bischen egoistisch zu denken, um dann festzustellen, dass man es selber wahrscheinlich nicht besser machen könnte......
In der Hoffnung auf Tauwetter......
21:41
Die MEG hat sich mit ihrem Verhalten selbst eine Abfuhr erteilt und sollte sich von der Müllverbrennungsanlage abholen lassen:
Erst nicht räumen und dann Ausreden a la Straßen nicht befahrbar und Müll kann nicht abgeholt werden.
Solche Unternehmen liebe ich doch. Saftladen sage ich nur!
15:39
@20, die Kosten steigen nicht, da Trnasferleistungsempfänger bereits Geld von den Komunen erhalten, wäre es auch logisch, das Komunen von Leistungsempfängern eine Arbeistleistung dafür erhalten. Es wäre quasi das Mindesteinkommen.....
Beim Schneeräumen sehe ich leider auch nur Idioten, die nicht in der Lage sind, ein Gesamtbild des Strassenverkehrs im Blick zu haben, obwohl man den Schnee auch auf Grünflächen und eigene Vorgärten schaufeln darf. Nein, da wird entweder garnicht geräumt oder alles in den Straßenrand, auf die Parkflächen sowie Fahrbahnen....
In schneereichen Gebieten macht man das anders, man opfert vieleicht eine Parkbox und räumt von den z.B.: noch 4 anderen, den gesamten Schee darein, ja auch von den Gehwegen, was dann nicht mehr auf die Grünflächen und Vorgärten paßt.
Aber was soll es....jeder kann klugschei...., aber kaum jemand kann mit anpacken.
Ich bin ja selber so ein Depp, der zur Freude der nachbarn wie doof geräumt hat und mein Auto findet kein geräumten Parkplatz, weil diejenigen die nicht räumen, ihre Autos natürlich zur eigener Freude nicht vor ihrer Haustür parken, sondern schön geräumt und gepflegt sogar weitere Wege in kauf nehmen um geräumt zu parken....
15:17
5 und 6 schreiben in der Tat einem aus der Seele...und trotzdem darf man auch das Versagen der Verantwortlichen darstellen und die sind mit Sicherheit nicht auf den Fahrzeugen zu suchen, denn die Ackern den Mist ab, der in den Büros verzapft wird.....
Aber mal davon abgesehen, leuchtet es mir sowieso nicht ein, warum ich Wertstoffe wie Glas, Altpapier an jeder Ecke in Containern verschenken soll und diese auch zu meinen Lasten dort hin bringe..... ohne einen Gegenwert für derartige Wertstoffe zu bekommen.
Bis auf den Grünen Pfeil aus den Neuen-Bundesländern, hat man einiges vergessen zu übernehmen, indem man Wertstoff-Annahmestellen einrichtet und den Bürgern für Wertstoffe, wie Glas, Papier, Kunststoffe, Allu- und Weißbleche usw..., die man wieder aufarbeiten kann, einen Kilopreis auszahlt.......dannn wäre jede Stadt richtig sauber.
So entsorgt man wirtschaftliche und effizient und ökologisch.....
Aber man muß ja die Containerhersteller politisch fördern und die Nutzfahrzeugsparten der div. Hersteller um eine derartige Wertstoffentsorgung zu praktizieren.
Ich schreibe hier bewußt nicht von Müll/Abfall, da es Wertstoffe sind!!!
15:16
Jetzt gehts mal wieder zu weit.
Alle wollen versorgt werden.
Alles muss billig bleiben
Alles muss immer zur Verfügung stehen.
Wenn nicht, stell ich meinen Dreck eben daneben, statt ihn wieder mitzunehmen. Wäre ja auch eine Zumutung, wenn man bei einem solchen Wetter mal Papier in der Wohnung behalten müsste.
Und die von der MEG sollen sich mal nicht so anstellen wegen der Arbeitszeiten? Die haben auch Arbeitnehmerrechte!
Und wenn ich zu spät komme, weil 30 cm Neuschnee liegen, liegt das immer an den Idioten, die nicht rechtzeitig alles weggeschafft haben.
Merh Anschaffungen und Leute für all das? Gerne. Ich bin sofort dabei. Aber dann geht natürlich sofort das Geheul wegen der Gebühren und Kosten wieder los.
Man ist auch für sich selbst verantwortlich. Die Städte stöhnen unter der Last. Sie brauchen Unterstützung und keine Anspruchshaltung. Geduld haben. Selber schaufeln. Früh aufstehen.
14:42
Wo ist das Problem mit den vollen Containern ? - Streichholz nehmen und einfach abfackeln..... dann ist auch genügend Platz für das restliche Altpapier. Lol.. =:-o
14:41
@ Werner Baumschule:
Ist der Name Programm? Sind Sie vielleicht zur Baumschule gegangen, während die anderen Kinder Ihres Alters eine richtige Schule besuchten? Der Inhalt Ihres Beitrages #2 lässt sowas ähnliches zumindest vermuten...