Auf den Boden!

Es hat nichts mit Physik zu tun, aber eine Wissenschaft für sich verbirgt sich schon dahinter: Zu Beginn des Monats ist die Plank-Challenge gestartet. Die hat aber eben nichts mit dem auch hier in Mülheim besonders berühmten Max zu tun, der sich schließlich auch mit C schreibt - es geht um Sport.

Planken nennt sich eine ganz bestimmte Form des Körpertrainings: Man legt sich auf den Boden und stützt sich hinten auf den Zehenspitzen ab. Dann stellt man sich vorne auf Handgelenk und Ellenbogen und versteift seinen Körper zu einem Brett. Die Idee des Wettkampfes ist es, diese Stellung von Tag zu Tag länger halten zu können. Gestern sollten die, die sich an der Challenge beteiligen wollen, dies 20 Sekunden lang schaffen. Nach 30 Tagen dann sollen die Teilnehmer das 270 Sekunden durchhalten können. Ganz schön anstrengend. Also nichts für mich, wie Sie ahnen.

Aber rund eine halbe Million Menschen hat via Facebook zugesagt, sich an der Übung zu beteiligen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in den nächsten Tagen über einen am Boden liegenden Kollegen stolpern sollten. Er ist nicht tief gefallen, er bereitet sich nur aufs Planken vor. Und wenn demnächst jemand in einem Gespräch unvermittelt anfängt, zu stöhnen und sich dabei an die Muskeln fasst, kennen Sie nun auch den Grund. Der Klageschrei ist sein Plank-Ton.