Angst vor Müll

Schwimmen in der Ruhr. Vom Grundsatz her eine tolle Idee….Aber nur vom Grundsatz her. Denn ich hege große Bedenken gegen die Durchführung dieser Idee.Ich versehe meinen Dienst bei der Berufsfeuerwehr in Essen als Taucher. Darum fährt man des Öfteren zu Gewässern in Essen, um seine Übungstauchstunden abzuleisten. Und so hat man einen Überblick, über die vorhandenen Gewässer. Man kann es sich nicht vorstellen,wie es dort aussieht, wenn es wärmer wird. Und ich spreche von Gewässern mit Badeverbot ! Wie dem Rhein – Herne – Kanal ( RHK ) oder der Ruhr in Essen.

Dort wird trotz Badeverbots geschwommen.Falls etwas passiert, ist es auf eigene Gefahr. Darum geht es hier aber gar nicht.Es geht viel mehr um den Müll, den die Leute hinterlassen! Alle bringen ihre Sachen mit…. grillen, essen und trinken….und lassen dann den Müll einfach liegen!

Oft kann man am RHK anhand der Müllhaufen sehen, dass Gruppen immer ein Stück weiter ziehen. Um am nächsten Wochenende oder Ferientag einen neuen Müllhaufen zu hinterlassen. Können Sie sich vorstellen, wie es wäre, wenn das Baden erlaubt wird? Da sich die Leute nicht benehmen können, müsste die Stadt noch eine Menge Müllsammler einstellen. Denn das Ordnungsamt könnte die ganzen Massen gar nicht kontrollieren.

Von dem Vandalismus, der durch Alkohol dazu käme, ganz zu schweigen. Haben Sie sich mal mit den Verantwortlichen der Stadt Essen diesbezüglich ausgetauscht? Sie wissen doch jetzt schon wie es stellenweise an der Ruhr, mit Badeverbot, aussieht.

Die Ruhr und ihr Ufer sind schön so. Machen sie keine Müllkippe daraus.