Alle Jahre wieder
22.11.2010 | 19:53 Uhr 2010-11-22T19:53:00+0100
MST-Leiterin Inga Kammerichs und Bürgermeisterin Renate aus der Beek drücken auf den roten Knopf – „aaah!“, raunen die Zuschauer wohlig: Der 14 Meter hohe Weihnachtsbaum erhellt Synagogenplatz und Schloßstraße.
Der Startschuss für den Mülheimer Weihnachtsmarkt ist geglückt: 20 Kilometer Lichterketten mit 200 000 Lämpchen – „Marke Eigenbau“, so Kammerichs, die MST-Mann Peter Stermann installierte – sorgen für Atmosphäre. Eng ist es aber auf der Schloßstraße geworden zwischen Buden und Bäumen. Wo noch Platz ist, muss er aus Sicherheitsgründen bleiben. „Kuschelig“, deutet die Bürgermeisterin die Enge, „wir sind ja auch eine kuschelige Stadt.“
Die Innenstadt setzt auf Familien: Krippe und elf Deko-Inseln vermitteln Weihnachtsgeschichte. Live-Musik, Knusperhäuschen- und Windlichter-Basteln (12.12.) sowie das Theaterstück „Wie Engel fliegen lernen“ (19.12., 13, 15 und 17 Uhr) im Ladenlokal Schloßstraße 11 sollen Kindern etwas bieten. Ein verkaufsoffener Sonntag (5.12., 13-18 Uhr) ist für die Erwachsenen.
Der wahre Test steht jedoch bevor: das gemeinsame Konzept von Neu- und Altstadt-Weihnachtsmarkt. In diesem Jahr wagt man den viel diskutierten Schritt, beide aufeinander zu zu bewegen. Auf dem Kirchenhügel ist starke Konkurrenz entstanden, die es verstanden hat, das Herz der Mülheimer – und nicht nur das – anzusprechen. Wie viele Weihnachtsmärkte braucht die Stadt? Die schwächelnde Innenstadt stand in der Kritik.
Doch nun deuten Tannenbäume auf der Leineweberstraße – die von den Mitgliedern der Werbegemeinschaft Innenstadt (WGI) finanziert wurden – und Lichterketten an der Bachstraße die zarten Bande an zwischen den Märkten. Altstadt-Büdchen, etwa der Wichtelmarkt, rückten als Bekräftigung bis dorthin hinunter. „Ideal wäre es, wenn wir den Bogen bis zum Berliner Platz hinbekämen“, hofft Frank Hötzel. Der Sparkassen-Sprecher und WGI-Vorstand denkt ebenfalls an die Händler des Wochenmarktes, die in der Adventszeit an diese Stelle ausweichen müssen. Erst hatten die Marktleute Bedenken, doch nun würde der Platz von den Kunden gut angenommen.
Der Wettbewerb der Städte ist hart, „wir können nicht mit Essen konkurrieren“, sagt Hötzel, die Stadt müsse aber ihren eigenen Weg finden. Er ist aber sicher, gäbe es den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt nicht, man würde ihn vermissen. Weitere Infos rund um die Weihnachtsmärkte: www.muelheim-ruhr.de

09:32
ich bin ja der festen überzeugung, dass es den weihnachtsmann inkl. knecht ruprecht gar nicht in echt gibt. ähnlich verhält es sich wohl mit dem sog. christkind. auch dies wohl eine kunstfigur aus einem 2000 jahre alten märchenbuch, zu vergleichen mit dem hoppeditz oder donald duck.
wieso man dann für solch eine, von menschen ausgedachte figur, einen markt veranstaltet, der ausser ein paar fressbuden nichts zu bieten hat, bleibt mir schleierhaft. andererseits gibts ja auch disneyland, ist ja wohl sowas ähnliches wie weihnachten auf amerikanisch.
23:11
Der ganze Weihnachtsrummel ist einfach nur zum Kotzen !
16:07
#5
du bist eine arme triefnase so ein dummes geschwätz kann nur von euch kommen.
11:50
Die sich über Freß- und Saufbuden auf dem Weihnachtsmarkt beschweren, sind sich offensichtlich nicht klar darüber, daß man andere Händler nur locken kann, wenn auch verkauft wird.
Mit anderen Worten: Wenn Umsatz gemacht wird, kommen die auch wieder. Wenn nicht, gehen sie dahin, wo man sie zu schätzen weiß.
Ich gebe zu, daß ich auch lieber in die Altstadt gehe, weil dort die Atmosphäre besser ist - kuschliger halt. Ich werde mir dann anschauen, wie es diesmal in der Stadtmitte geworden ist.
11:31
Mülheim ist in der City eine wahrlich potthäßliche Stadt. Und da die größeren Weihnachtsmärkte in Stadtzentren stattfinden, ist die Totgeburt vorprammiert. Es fehlt darüber hinaus an einem wirklichen Platz in der Stadtmitte, wo der Markt seine Heimat haben müßte. Der Ankauf des Kaufhofes ist der immer klammen Stadt nie möglich gewesen. Bei Abriss desselben hätte man einen historischen Platz schaffen können. Trotz Ruhrbania. Aber wer dieser Politiker soll einen Blick für Stadtplanung haben, wenn er oder sie in solchen Städten aufgewachsen sind. Vielleicht hat dieser Weihnachtsmarkt was gutes. Da nicht viele hingehen, ist er für irgendwelche Wahnsinnige kein Ziel.
09:05
Mülheimer bringt eure Kinder in Sicherheit -
der unsägliche Schloßstraßen-Weihnachtsmarkt ist eröffnet !!!
Unterbezahlte Gelegenheitsjobber in Weihnachtsmannverkleidung drängen dem Nachwuchs auf offener Straße Süßigkeiten auf, die von der hiesigen Zahnärztekammer gesponsert wurden. Diese Leute nötigen Kinder auf Fotos, in bezeichnender Weise leerstehenden Ladenlokalen. Sie zwingen Ihnen Plüschtiere auf, die aus Uralt-Konkursmassen der TV-Merchandising-Industrie stammen und sonst als Sondermüll entsorgt werden müssten. Sie hauen den Kleinen am Karussel mit 2 halben Fahrten zum Preis von 1 Ganzen mächtig übers Ohr.
Obacht ! - die zugehörigen Eltern werden mit einem Gratisparkticket zum Schweigen gebracht.
Und zuguterletzt, steigen sie uns allen noch gehörig (aufs) vom Dach.
Hoffentlich ist bald Weihnachten !!
23:28
...egal wo hier in Mülheim die Fressbuden aufgestellt werden - Mülheim ist und bleibt eine tote Stadt ! Hieran können die SPD-Genossinnen auch nichts mehr ändern - trotz frommer Sprüche !!!
23:27
Doch Schön! Wirklich! Da haben sich die Verantwortlichen mal mehr Mühe gegeben! Die beleuchteten Bäüme und die liebevoll plazierten Weihnachtsgeschichten! Es ist mal wieder ein Grund mehr die Innenstadt zu besuchen!!!
22:34
Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Ist das der der nur aus Fress- und Saufbuden besteht? Igittigitt.
Der Altstadtmarkt vermittelt wenigstens die Atmosphäre
von Weihnachten und nicht diesen amerikanischen ScheiX.
20:37
Holla die Waldfee!
Mal wieder einer der Kommentare, die absolut themenbezogen sind. Chapeau!