Aktionswoche rund um Alkohol

Bundesweit läuft gerade eine Aktionswoche unter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser!“ In diesem Rahmen finden auch in Mülheim unterschiedliche Aktionen statt, die der Erkenntnis Rechnung tragen, dass Alkoholprobleme keine Altersgrenze kennen.

Neben Informationsveranstaltungen für Senioren, Jugendliche und Krankenhausmitarbeiter stellt die ginko Stiftung für Prävention jetzt mit „WhatsAlk“ eine neue App zur Alkoholprävention vor, denn auch im Gesundheitsbereich gewinnen diese Anwendungen immer mehr an Bedeutung. Junge Menschen ab 14 Jahren können zeitgemäß und mit einem Augenzwinkern über den eigenen Alkoholkonsum nachdenken.

Die App startet mit einer Selbsteinschätzung zur Risikoabwägung des Alkoholkonsums und bietet dann verschiedene Verhaltensmöglichkeiten in Alltagssituationen, wie beispielsweise auf Partys, Klassenfahrten, zu Hause, auf dem Heimweg, usw. Die gewählten Antworten lösen am Ende die Frage auf, wie gut sich die jungen Leute selbst eingeschätzt haben. Darüber hinaus bekommen sie eine Rückmeldung, ob ihr Alkoholkonsum eher Genuss ist oder doch schon Risiko darstellt.

Keine Abstinenzforderungen

„WhatsAlk“ arbeitet nicht mit Abstinenzforderungen. Im Gegenteil: Die App soll dazu anregen, das eigene Verhalten zu reflektieren und gegebenenfalls Veränderungsbereitschaft anstoßen, wenn Jugendliche bereits riskant konsumieren. Vor allem, wenn sich die „Schnapsideen“ schon häufen. Bei der Entwicklung von „WhatsAlk“ führte die ginko Stiftung Tests mit mehr als 100 Jugendlichen Tests, welche die Herangehensweise bestätigten: eine Mischung aus Information und Unterhaltung in einem Medium, das für viele Jugendliche attraktiv ist.

Die App kann ergänzend im Rahmen von Präventionsaktivitäten in Schule oder Jugendarbeit eingesetzt werden. Sie lässt sich sowohl auf Smartphones, am Rechner und auf Tablets aufrufen. Unter www.ginko-stiftung.de steht „WhatsAlk“ kostenlos zum Download zur Verfügung.