Abgehen zu Off-Beat im Sol

Foto: wotka

Einmal verhört – schon steht der Bandname. „Wotka Trawolta“ gastieren am kommenden Freitag, 27. Februar, in der Sol Kulturbar an der Akazienallee 61 (neben dem Theater an der Ruhr). Es ist das erste Konzert der Ska-Formation auf Mülheimer Boden, dabei stammen drei Musiker der Ruhrgebiets-Formation aus der Stadt am Fluss. Außerdem werden an diesem Abend im Sol die Akustik-Popper „She & Them“ spielen sowie DJ Skankman auflegen.

Eine Textzeile der Bläserband „Blechreiz“ macht Thomas Rogowski, Sänger und Gitarrist der Combo, für den markanten Bandnamen verantwortlich: „Sie haben ein Lied, in dem sie so tun, als würden sie Russisch singen.“ Ein Bandmitglied hat da fälschlicherweise stets „Wotka Trawolta“ herausgehört. „Das ist lustig und bleibt hängen“ – und wurde deshalb kurzerhand zum Namen der achtköpfigen Band, die laut Thomas Rogowski „traditionellen Ska“ macht, der „sehr tanzbar“ ist.

Im vergangenen Mai fand sich „Wotka Trawolta“ zusammen. „Und zwar nicht aus einer Bierlaune heraus“, wie die Musiker betonen, sondern „um ernsthaft Ska zu machen“. Das bedeutet auch, dass mindestens ein Konzert pro Monat gegeben wird. Auf Ska-Festivals und in Clubs trat die Band bereits auf, heizte als Vorband ein. Reichlich Live-Erfahrung also, die nun erstmals in Mülheim zu hören sein wird – mit den bewährten Ska-Zutaten bestehend aus Off-Beat und knalligen Bläsern, die die Band in eingängigen Eigenkompositionen kombiniert.

Zwischen 18 und 50 Jahre sind die Musiker alt. Für Thomas Rogowski ist das ein Beweis, das Off-Beat eben in jedem Alt geht: „Es ist eine schöne Erfahrung, dass Musik so verbindet.“