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Tierschutz: Dubiose Züchter produzieren Möpse wie am Fließband

Mülheim, 13.08.2009, Tina Halberschmidt

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Mülheim. Ursula Taglang hat vier Möpse. Die Tierschützerin hat die drollige Hunderasse in ihr Herz geschlossen - und schlägt Alarm. Denn seit der Mops zum Modehund geworden ist, "produzieren" zwielichtige Züchter Mops-Welpen wie am Fließband. Wir haben Ursula Taglang mit der Videokamera besucht.

Eigentlich ist es Ursula Taglang gar nicht so recht, dass ihre Möpse im Internet stehen. Denn jeder Bericht, der über die putzige Hunderasse in den Medien erscheint, macht die Tiere noch populärer. "Und seitdem der Mops in Mode gekommen ist, verkommen diese Hunde immer mehr zur Massenware", erläutert die Tierschützerin, die sich für die Organisation "Pro Mops" engagiert.

Vier der sympathisch schnaufenden Vierbeiner wohnen zurzeit bei der Mülheimerin: Der blinde Max (zu sehen in unserem Video) wurde ausgesetzt und von Ursula Taglang im Essener Tierheim aufgelesen. Searchy kommt aus Ungarn und wurde freigekauft: Trotz zahlreicher Erbkrankheiten sollte die Hundedame für die Zucht verwendet werden. Lucy ist nur vorübergehend bei den Taglangs in Pflege. Sie wurde in Koblenz beschlagnahmt, wo sie monatelang in eine kleine Flugbox eingesperrt vor sich hinvegetiert hatte. Fine stammt aus einer Beschlagnahmung in Sachsen. Hier war sie von ihrem Herrchen unter tierunwürdigen Bedingungen gehalten worden. "Sie war eine dieser Legehennen, die das ganze Jahr über Welpen kriegen müssen, einen Wurf nach dem anderen", erzählt Ursula Taglang und schüttelt mitleidig den Kopf.

Welpen werden wie am Fließband produziert

Der blinde Max (zu sehen in unserem Video) wurde ausgesetzt und von Ursula Taglang im Essener Tierheim aufgelesen. Der blinde Max (zu sehen in unserem Video) wurde ausgesetzt und von Ursula Taglang im Essener Tierheim aufgelesen.

Manchmal kann sie einfach nicht glauben, was Menschen (ihren) Tieren antun. Die einen kümmern sich nicht oder zu wenig um ihre Vierbeiner oder setzen sie aus, sobald die erste Tierarztrechnung im Briefkasten liegt. Die anderen meinen es vielleicht gut, lassen sich dann aber billige, oft kranke Tiere aus dem Ausland andrehen, die von Händlern angeboten werden. "Oder sie kaufen Welpen ohne Papiere aus so genannten deutschen Hobbyzuchten", sagt Ursula Taglang.

Was viele nicht ahnen: Im Hintergrund werden Welpen hier oft wie am Fließband "produziert", gerade erwachsene Hündinnen werden mehrere Male im Jahr gedeckt und ohne Kontakt zu Menschen gehalten, die Kleinen viel zu jung von ihren Müttern getrennt.

Ursula Taglang hat das Leid selbst miterlebt. "Hier, sehen Sie mal", sagt sie und zeigt auf ein Foto, "diese Hündin ist vielleicht sieben oder acht Jahre alt, sieht aber viel älter aus. Ihr Gesäuge ist voller Tumore, und auch seelisch ist dieser Hund fertig." Oder der kleine Mops-Mann, der auf einem anderen Bild zu sehen ist. "Er musste den lieben langen Tag lang Hündinnen decken. Und auch wenn man meint, das sei doch eine tolle Beschäftigung für einen stattlichen Rüden – das ist es nicht, glauben Sie mir", betont Ursula Taglang.

Sie ist einiges gewöhnt. Aber manche Fotos – vor allem diejenigen, die sie aus dem Ausland erreichen – kann auch sie sich nicht anschauen. "Bei einigen Bildern wird einem richtig schlecht", beschreibt die Holthausenerin.

Für "Pro Mops" betreibt die selbstständige Vergolderin, die in Essen ein Geschäft leitet, deswegen gemeinsam im Team mit anderen Tierschützern Aufklärungsarbeit: http://www.pro-mops.de/ informiert über die Hunderasse, es werden Pflegestellen gesucht und Tiere in gute Hände vermittelt. Ursula Taglang hat zudem ein virtuelles Diskussionsforum eingerichtet, in dem sich alles um den Mops - übrigens auch Loriots Lieblingshund - dreht.

Nur Möpse? "Ja, manchmal ist auch ein Mops-Mix dabei oder eine französische Bulldogge", erklärt Taglang. "Aber in Zeiten, in denen das Geld knapp ist, muss man sich entscheiden. Auch wenn man am liebsten allen Tieren helfen würde", so die Mülheimerin.

Nur bei seriösen Züchtern kaufen

Sie rät Hundefreunden, die sich einen Mops anschaffen wollen, zunächst beim Verband - zum Beispiel beim Deutschen Mopsclub - anzurufen und sich dort nach seriösen Züchtern zu erkundigen, bei denen Hunde nicht zur Ware verkommen, sondern als lebendige Wesen respektiert werden. "Kaufen Sie bitte einen Welpen nur dort, wo er geboren wurde, lassen Sie sich das Umfeld zeigen und unterstützen Sie keine Händler!" appelliert Ursula Taglang an die Tierfreunde.

Wer nicht genügend Geld habe, um einen Welpen bei einem anerkannten Züchter zu kaufen, könne über die Möglichkeit nachdenken, ein (eventuell älteres) Tier aus dem Tierheim zu sich nehmen. "Oder einfach mal bei Pro Mops vorbeischauen, eventuell können wir ein Tier vermitteln", schlägt Ursula Taglang vor. Und wer weiß - vielleicht hat es sich am Ende ja sogar gelohnt, dass ihre Möpse im Internet standen.

Ort des Geschehens
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„Ein Leben ohne Mops ist möglich – aber sinnlos.” Eine geradezu philosophische Aussage, getroffen von niemand geringerem als Loriot.   weiter...

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36 Kommentare

Na, dann hat die CDU ja genug Nachschub für ihre Wahlplakate! ;o))

#6 von isolde , am 13.08.2009 um 15:33

"Und wer weiß - vielleicht hat es sich am Ende ja sogar gelohnt, dass ihre Möpse in der Zeitung standen."

#7 von ssaansche , am 13.08.2009 um 15:35

Die hat vier Möpse? Damit kann sie ja dann im Zirkus auftreten.
Meine Frau hat nur zwei Möpse und ich sage Euch, damit habe ich schon alle Hände voll zu tun. :-)

#8 von Moppel der Mops , am 13.08.2009 um 15:36

Herzliche Grüße an Frau Taglang! Ihr Engagement finde ich klasse!!! Wir haben auch zwei Retriever, die für den Billig-Welpenmarkt missbraucht wurden. Unsere Hündin, seit einem halben Jahr bei uns, vegetierte 8 Jahre im Zwinger, mit Hormonen behandelt, musste sie Welpen produzieren.

Viele Zuchthunde werden sehr sehr unwürdig gehalten, damit die Kaufinteressenten ihren Rassehund billig kaufen können. Es wird wie am Flließband produziert!

Also Leute, kauft einen Welpen bei einem anerkannten Zuchtverband (VDH), dem Tierschutz zu liebe. Viele Welpen aus den Vermehrerqualzuchten sind meistens sehr krank. Man lässt viel Geld bei den Tierärzten!!!!!

Nach außen sehen diese Qualzuchten sehr seriös aus...ich sage nur die "Züchter" in Witten und Dorsten (!!!!) ... aber hinter den Kulissen ist es erbärmlich. Im Internet gibt es zahlreiche Aufklärungsseiten!!!!

#9 von thatsawonder , am 13.08.2009 um 17:01

Auch ein Mops von einem seriösen Züchter ist nie gesund, da er aufgrund der Anatomie immer Probleme mit der Atmung haben wird. "sympathisch schnaufenden Vierbeiner", jaja. Wann werden solche Rassen endlich verboten?

#10 von wampa , am 13.08.2009 um 17:13


Ich mag Möpse.

.

#11 von Kartoffel , am 13.08.2009 um 17:18

Genau, wer einen Mops kauft, unterstützt Qualzucht.
Da kann man sich lange ein gutes Gewissen einreden wollen, nur weil man ihn von einem "guten Züchter" hat.

#12 von icke , am 13.08.2009 um 17:32

Noch mehr Wiesenscheisser, na danke.

#13 von HundegehörennichtindieStadt , am 13.08.2009 um 17:46

einfach nur schlimm diese zuchtmaschinerie ...
für ihr aussehen, können die armen viecher ja nix,
ist eben das schönheitsideal der 'erzeuger' ... ;-))

#14 von scorpionx , am 13.08.2009 um 18:06

nachtrag zu #9;

hier mal ein bericht zur ähnlichkeit von 'hund und herrchen/frauchen':

http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/forschung/article674745/Der-Hund-sieht-aus-wie-Herrchen.html

#15 von scorpionx , am 13.08.2009 um 18:09

Hallo ,
gibt es keine interessanteren Themen in Ihrem Aufgabenbereich .Wen interessieren diese hässlichen Viecher.Keine Sau.
Und das hier gleich wieder die armen betroffenen Halter rummoppern war wohl schon klar als die Aufgabe zu diesem tollen Beitrag gegeben wurde.

Manno Mann ist das ihr Beitrag zum Sommerloch.

Sorry aber das regte mich gerade mal auf.

Nichts für ungut.

#16 von hunde raus aud D , am 13.08.2009 um 18:22

Bringt die Möpse ruhig wieder fleissig unters Volk. Die kleinen Fatties wurden übrigens zu früheren Zeiten als Verzehrhunde gezüchtet und sollen von ihrer Qualität ziemlich an leckeres Spanferkel herankommen. Wär doch was, erst geht man mit ihm Gassi und Abends dann in den Backofen :-)
Deswegen, züchtet was das Zeug hält. Lecker!!!!

#17 von Matsumura , am 13.08.2009 um 18:52

Och nee, der PLAYBOY macht bessere Berichte über Frauen mit Möpsen

#18 von Tom10b , am 13.08.2009 um 19:08

sie chinese sie

#19 von schranzbaum , am 13.08.2009 um 19:23

Ich finde auch, dass Hunde eher in den Topf gehören als in die Fussgängerzone.

Einen Hund als Haustier zu halten isst generell Tierquälerei

#20 von IdontlikedogsIloveit , am 13.08.2009 um 21:14

"der sympathisch schnaufenden Vierbeiner " - schon dieser Satz sagt doch alles. Diese Qualzüchtung gehört einfach ausgelöscht! Auch wenn das einzelne Tier nix dazu kann und in liebevollen Händen alt werden und aussterben möge. Aber angeüchtete Atemnot ist einfach Tierquälerei, und jede Zucht - auch noch so professionell - dient in erster Linie dem Ego der ZüchterInnen.

Da lob ich mir doch die Möpse der Äbtissin *g*
www.heise.de/ct/schlagseite/06/21/gross.jpg

#21 von Der Salamander , am 13.08.2009 um 22:15

Beim lesen der Kommentare ist mir auf gefallen wie viele Mitmenschen zu wenig arbeitende Gehirnmasse haben und welch eine Toleranz in Deutschland so vertreten ist.
Ich empfehle da den Kabarettist Dieter Nuhr:
" Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten"

#22 von Erschütterte , am 13.08.2009 um 23:35

Ich mag auch Möpse, besonders wenn sie sich im Rhythmus bewegen können!

#23 von Frisösenfreunnd , am 14.08.2009 um 00:25

@ #17: Wen oder was meinen Sie genau? Bitte konkretisieren Sie ihr Geblubber doch ein wenig.

#24 von wampa , am 14.08.2009 um 02:36

Vor dem Kauf eines sogenannten Rassetieres sollte bedacht werden, daß möglicherweise eine Qualzüchtung unterstützt wird. Bei Hunderassen, die auf extreme Nasenlosigkeit gezüchtet werden, wie etwa Pekinesen, Boxer und Möpse, sind Kurzatmigkeit, Schluckbeschwerden und Gebißmißbildungen die Regel. Bestimmte Formen von Zwergenwuchs, z.B. beim Dackel oder Basset, sind mit erblich bedingten Wirbelsäulenschäden verbunden.

Tiere, die nicht überzüchtet sind oder eine gesunde "Promenadenmischung", die im Tierheim auf ein neues Zuhause wartet, werden mehr Freude bereiten.

www.tierheimlinks.de

#25 von Antonietta , am 14.08.2009 um 07:21

Der Mops ist eine sogenannte Qualzucht! Das heißt, die absurden Schönheitsvorstellungen der selbsternannten Mops-Liebhaber führen beim Mops zu häufigen, sehr schmerzhaften Entzündungen im Bereich der Falten sowie zu schwerwiegenden Atemproblemen. Jeder, der sich aus Liebhaberei einen Mops beim Züchter kauft, unterstützt dies. Ich würde das als indirekte Tierquälerei bezeichnen. Meiner Meinung nach müsste das Züchten von dieser und vieler anderer Rassen (Dackel, Nackthunde, Bulldogen etc.) verobten werden.

#26 von Christian123456 , am 14.08.2009 um 07:48

Edit: verboten

#27 von Christian123456 , am 14.08.2009 um 07:49

Aaah ja, die selbsternannten Qualzuchtexperten, die nur Propaganda nachplappern können. Es gibt keine Qualzuchtrasse Mops, aber es gibt Qualzüchter der Rasse Mops! Wettert Ihr auch gegen Schäferhunde, Bernhardiner und bissige Retriever?

Und denjenigen, die bei "Mops" nur an Titten denken können, ja merkt Ihr denn nicht selber, welche intellektuellen Tiefflieger Ihr seid? Ihr outet Euch als Einhandchatter! Der Begriff "Mops" als Rassebezeichnung ist geschichtlich gesehen viel älter als die vulgäre Umschreibung für die weibliche Brust.

Hier gehts um Tierschutz, exemplarisch an der Rasse Mops dargestellt. Gilt aber ganz genauso für viele andere Rassen, die nur für den Profit vermehrt werden.

#28 von Udo , am 14.08.2009 um 08:19

Wer einmal eine Massenzuchthündin -egal welcher Rasse- , ausgebeutet, mangelernährt , nie tierärztlich versorgt und seelisch fertig (nicht zuletzt auch durch die Erlebnisse in einer Tötungsstation) wirklich erlebt hat, ihre Geschichten, die sie "erzählt " versteht, weil er in der Lage ist zu denken, definiert den den Begriff "Qualzucht" völlig neu und schüttelt den Kopf über dumme und unqualifiziert hingeschriebene Killerphrasen in einer so ernsten Angelegenheit.

Udo hat es präzise auf den Punkt gebracht:

" Hier gehts um Tierschutz, exemplarisch an der Rasse Mops dargestellt. Gilt aber ganz genauso für viele andere Rassen, die nur für den Profit vermehrt werden."

Und ich schäme mich dafür , dass es Menschen gibt, die das nicht verstehen.
Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, erst einmalmal bessere Menschen zu züchten, damit die Qual aufhört, bestimmte Vertreter dieser Rasse ertragen zu müssen.

#30 von Massenzuchtopfer , am 14.08.2009 um 08:59

zu 3, wundert mich, er hat eine Frau ? Wie erträgt sie das wohl ? Und er sollte sich besser mehr Gehirn anschaffen...
Komisch, das bei einigen Typen bei dem Wort Mops sofort der Verstand in die Hose rutscht.
Schämt Euch, so über Menschen zu schreiben die Human sind und sich für "schwache" einsetzen.

#32 von silvi 18 , am 14.08.2009 um 11:10

Es tut mir leid, wenn sich hier jemand durch meinen kleinen dummen Witz gequält fühlt. An diese Möglichkeit habe ich gar nicht gedacht und entschuldige mich.

Dass es hier um Tierschutz und schlimme Entartung der Zucht geht, war mir klar.

#33 von isolde , am 14.08.2009 um 11:11

@ Udo:
Wenn der Mops keine Qualzuchtrasse ist, wie nennen Sie es denn, dass ihm die Atembeschwerden quasi angezüchtet wurden? Desweiteren habe ich auch andere Rassen benannt, die darunter fallen - alle erschöpfend zu erwähnen, würde zu weit führen.

#34 von Christian123456 , am 14.08.2009 um 12:03

@ Christian: Wie kommt es, daß ich, oh Wunder, schon vielen nicht rasselnden, agilen und gesunden Möpsen, die nicht ins Qualzuchtklischee passen, begegnet bin?
Aber eigentlich gehts hier um was anderes., um skrupellose Vermehrung und maximalen Profit zulasten des Tieres. Bitte ein aussagekräftiges Statement dazu!

#35 von Udo , am 14.08.2009 um 13:10

Hier kann man was dagegen machen: www.dortmunder-appell.de
z.B. TÜV für Hundezucht

#39 von Peter Noehles , am 14.08.2009 um 13:23

TÜV für Hundezucht
Hier kann man was dagegen machen: www.dortmunder-appell.de

#40 von Thomas.Lau , am 14.08.2009 um 13:23

@udo:
es sollte ein zucht- und haltungsverbot für alle überzüchteten hunde geben, darunter fällt auch der schäferhund und alle anderen, die nichts mehr mit tier, sondern nur noch mit spielzeug zu tun haben.

da auch viele andere mops-liebhaber eben diese kurzatmigkeit bemängeln (http://www.fiete-mops.de/html/qualzucht.html) sollte man dazu übergehen, solche tiere vor ihren herrchen zu schützen und langsam aber sicher entweder rückzuzzüchten oder aber deren vermehrung zu verbieten.

die sogenannte hilfe gegenüber schwachen ist oftmals nichts als purer (guter) egoismus zur (unbewussten) befriedigung des eigenen ichs.

das soll nichts negatives sein, wird aber meistens von ebendenen, um die es geht, so aufgefasst.

#41 von schranzbaum , am 14.08.2009 um 15:03

@ Antonietta

schrieb:
"Tiere, die nicht überzüchtet sind oder eine gesunde "Promenadenmischung", die im Tierheim auf ein neues Zuhause wartet, werden mehr Freude bereiten."

Schade das der Grund des Artikels nicht erkannt wurde. Wieder nur an die vermeindlich bei allen Möpsen nicht in Takte Atmung gedacht werden kann.

Gesund Möpse machen Freude und davon gibt es mehr als sich hier Einige vorstellen können, um sowas zu beurteilen macht es Sinn mal auf ein Mopstreffen zu gehen.

Und auf den Punkt des Artikels zurück zu kommen, es geht darin um Tierschutz.
Und der beinhaltet leider immer mehr Alte, Kranke, Gelistete und Behinderte Tiere.
Es soll auch Tierheime geben, die Solche verschwinden lassen oder nicht an nehmen.

Und Mischlinge in der ersten Generation tragen auch das Erbgut der "durch die Bank erkrankten Rassehunde".




#42 von Uschi09 , am 14.08.2009 um 16:30

Lieber Schranzbaum ...

es geht hier in erster Linie wohl nicht um die Nachzucht der possierlichen Möpse, sonder darum Möpse nicht bei Vermehrern & Konsorten aus dem In- und Ausland zu kaufen. Es geht so habe ich diesen Bericht verstanden um das Leid und die Qual die bei der Produktion der Ware Haustier und bester Freund unserer Kinder oder gar Sozialkontakt für alte und alleinstehende Menschen durchlaufen wird. Sei können mit wenig Aufwand und geringen Skrupel ihre Taschengeldkasse schnell und gut aufbessern.

Und bei der Zucht gibt es vieles was verändert werden muss und der MPRV ist als Zuchtverband mit Sicherheit am weitesten von gesunder Zucht entfernt. Ich kenne keinen Züchter (und damit meine ich nicht nur Mopszüchter) der sich auch nur ausreichend mit Genetik beschäftigt oder gar fundierte Kenntnisse vorweisen können.

Solange ganze Industrien von dem Produkt Hund, Katze & Co leben und mehrstellige Gewinnzunahmen verzeichnen wird sich niemand gegen das Produkt Haustier wehren selbst gefährliche Kampfhunde *Ironie an* werden bei Lotties Futterstube und/oder Zoo,Stroh & Co gerne gesehen. Klingelt doch die Kasse bei jedem Besuch. Ernst zunehmende Zucht wird einzig und alleine bei der Masttierindustrie betrieben, hier werden Wissenschaftler benötigt ein Hausschwein innerhalb kürzester Zeit den modernen Geschmack der Gesellschaft zu generieren. Hier werden Zuchten ständig auf Tierschutz überprüft und kleinste Verstöße stark bestraft. Bei unseren Kleinen Freunden (Haustier) spielt das keine Rolle hier wird sogar noch mit dem Gefühl des Mitleid richtig Kohle gemacht. Umso schlechter der Verkäufer seine Ware Hund vermarktet, ja lauter klingelt die Kasse.

Wenn die Industrie Fäkalien bräuchte, hätte jeder Mensch auf der Erde so viel zu essen das er einmal am Tag Stuhlgang hat.
Soviel zum Gewissen der Gesellschaft.

#43 von Zeigefinger der Nation , am 14.08.2009 um 16:37

@von schranzbaum schrieb:

"da auch viele andere mops-liebhaber eben diese kurzatmigkeit bemängeln (http://www.fiete-mops.de/html/qualzucht.html) sollte man dazu übergehen, solche tiere vor ihren herrchen zu schützen und langsam aber sicher entweder rückzuzzüchten oder aber deren vermehrung zu verbieten."

Erstens gibt es die schon länger und nicht nur in dem Verband der eine Art Hirnwäsche bei seinen Züchtern und Besuchern betreibt, und zweitens kann man was man über ein Jahrhundert deformiert hat, nicht innerhalb 2 Generationen zurück züchten.

Und auch hier sei erwähnt, das eine nicht freie Atmung bei einem "Standart" Mops nicht die Regel ist.
Leider bewegen sich mittlerweile mehr "wild" gezüchtete Möpse und "Vermehrerprodukte" auf den Straßen als im Verband gezüchtete Möpse.
Das mag das Bild zum Thema kranke Möpse etwas verschieben.
Weil bei solchen Kommerziell gezüchteten Hunden bestimmt nicht auf Optik und Gesundheit geachtet wird.

#44 von Uschi09 , am 14.08.2009 um 16:46

@ Udo:
Solche Symptome sind mehr oder weniger ausgeprägt. Die überwiegende Mehrzahl der Hunde leidet darunter - in fast jeder ausführlichen Beschreibung dieser Rasse wird darauf hingewiesen.

Ansonsten haben Sie natürlich Recht. Grundsätzlich ist es so, dass Hundezüchter von ihrer Zucht ihren Lebensunterhalt bestreiten (müssen) und das führt leider bei viel zu vielen zu den oben beschriebenen und angedeuteten Missständen. Hier zu sagen, wo die Grenze des (für das Tier Erträglichen) überschritten wird, ist schwierig. Ich habe den Eindruck, dass z. B. die schlechte Haltung von Hühner in der Öffentlichkeit deutlich mehr wahrgenommen und kritisch beäugt wird, als die Haltung von Hunden bei Züchtern.

#45 von Christian123456 , am 14.08.2009 um 22:04

Wo ist denn der Unterschied zwischen skrupelosen Züchtern (i.d.R. dem VHD oder FCI nicht angeschlossen, sondern eher fragwürdige Vereinigungen ohne FCI-Anerkennung bei Zucht und Stammbaum) und unfähigen Hundehaltern?

Gibt genügend Beispiele, wo grosspurig der achso tolle, aber leider auch in unserer Gesellschaft erfolglose Jungspund mit vielen tollen Ideen seinen Hund beglücken will und mit Buzz-Wörtern aus verschiedensten Bereichen (VDH-Zucht, Begleithundeprüfung, Hundeverordnung, Agility, Obedience, et cetera) nur so um sich schmeisst, damit das junge Gemüse ihn anhimmelt und darauf hereinfällt, den Hund aber seelisch quält und derart schleift, dass die Gelenke bei der Entwicklung vom Welpen zum Junghund brutal geschädigt werden.

Danke, aber solche von sich eingenommenen Spinner am anderen Ende der Leine - oft mit eingeschränkter Wahrnehmung der von seiner Umgebung ausgesendeten Signale (Stichwort: Selbstbild und Fremdbild), gibt es einige.

Und die gehören oft genau so weggespeert.

#46 von der herner , am 14.09.2009 um 19:46
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