17 neue Wohneinheiten in Speldorf geplant

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Speldorf..  5600 Quadratmeter Flächen möchte die Stadt im Bereich Friedhof-, Heer- und Hundsbuschstraße verkaufen. Die Mitglieder der Bezirksvertretung 3 waren in den Bewertungskriterien unterschiedlicher Auffassung, stimmten dem Verkauf auf ihrer Sondersitzung aber zu. Die Flächen sollen möglichst an einen einzigen Bauträger gehen, der in den Grenzen des Bebauungsplans seine Objekte verwirklicht.

Den zukünftigen Erwerber ermitteln die Verwaltungsfachleute mit Hilfe eines Wettbewerbs. Dabei werden Bauträger aufgerufen, ihr entsprechendes Kaufangebot abzugeben. Neben der Höhe des Kaufpreises spielen im Auswahlverfahren auch die geplante Architektur und Aktivitäten zum Klimaschutz eine entscheidende Rolle: Höhe des gebotenen Kaufpreises 70 Prozent, Architektur 20 Prozent, Klimaschutzaspekte zehn Prozent, heißt es in der Beratungsvorlage. Hinzu kommen die üblichen Vertragsformalitäten der Stadtplanung.

Die Stadtplaner haben zur Entwicklung der sich östlich und westlich der Friedhofstraße und südlich der Bahntrasse gelegnen, städtischen Flächen das Bebauungsplanverfahren „M23 – Friedhofstraße/ Hundsbuschstraße“ eingeleitet. Dort wird nur Wohnungsbau zugelassen. Die neuen Häuser westlich der Friedhofstraße sollen zweigeschossig in offener Bauweise entstehen, so dass dort auch Reihenhäuser möglich sind. Für den Bereich gegenüber (östlich der Friedhofstraße) zeigt der Entwurf ebenfalls zweigeschossige Einzel- und Doppelhäuser. „Insgesamt können auf den Flächen etwa 17 Wohneinheiten entstehen“, heißt es in der Vorlage.

Weil die Stadt in Zukunft CO2-Emissionen einsparen will, gehört zum Bebauungsplan ein Energiekonzept. Um die Ergebnisse des Konzeptes umsetzten zu können, sollen die Häuser mit Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung innerhalb der überbaubaren Flächen betrieben werden. Da die Böden im Plangebiet sich zur Zeit nicht für einen Hausgartenbetrieb eignen, soll der Investor den Erdaustausch auf – dann seinen – Flächen übernehmen.