13.000 Mülheimer von großflächigem Stromausfall betroffen

Die Stadtteile Heißen, Menden und Holthausen waren von dem Stromausfall betroffen.
Die Stadtteile Heißen, Menden und Holthausen waren von dem Stromausfall betroffen.
Foto: WAZ
  • Zwischen 8.49 Uhr bis kurz vor 10 Uhr war der Strom weg
  • Über 13 000 Bürger waren betroffen
  • Feuerwehr hatte mehr Anrufe als sonst in der Leitstelle

Mülheim.. In den Mülheimer Stadtteilen Heißen, Menden, Holthausen sowie in einigen Straßen in Innenstadtnähe fiel am Sonntagmorgen über eine Stunde lang der Strom aus. Betroffen waren laut Angaben der Feuerwehr über 13 000 Mülheimer.

Wie die Westnetz GmbH auf Anfrage mitteilte, war ein Kurzschluss in einem unterirdisch verlegten 10 000-Volt-Kabel die Ursache des Ausfalls zwischen 8.49 Uhr bis kurz vor 10 Uhr. Der Kabelfehler ereignete sich laut RWE-Angaben im Bereich der Umspannanlage Oppspring/Werdener Weg.

16 Ortsnetzstationen betroffen

Bei einer Störung werden durch das Umleiten des Stroms über andere Leitungen wieder alle Haushalte versorgt. „Wir haben auch sofort umgeschaltet“, sagte Westnetz-Sprecherin Ingrid Meering, „Aber es waren insgesamt 16 Ortsnetzstationen betroffen. Die sind fernüberwacht, mussten aber von den Kollegen nach und nach wieder zugeschaltet werden. Das dauerte eine gute Stunde.“

Ortsnetzstationen – das sind diese kleinwagengroßen grünen Kisten im Straßenbild – transformieren die Spannung auf 400 Volt herunter und leiten sie dann über Abzweige in die Hausanschlüsse weiter.

Von dem großflächigen Stromausfall betroffen waren laut Feuerwehr auch drei Seniorenheime. Die Feuerwehr hatte während des Ausfalls mehr Anrufe als sonst in der Leitstelle zu bewältigen, musste aber deswegen nicht extra zum Einsatz ausrücken.

Mitarbeiter der Westnetz GmbH, einer RWE-Tochter, werden dem Kabelfehler am Montag auf den Grund gehen und ihn beheben, sagte Ingrid Meering.

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