Neonazis aus Moers attackierten Gewerkschafter bei Chemnitz
15 Rechte aus Moers, Duisburg und Krefeld waren an den Ausschreitungen vom Wochenende beteiligt. Sie waren in einem Kleinbus zur Anti-Rechtsextremismus-Demo am Wochenende in Dresden unterwegs. An einer Raststätte an der A 4 trafen sie auf Gewerkschafter: drei Leichtverletzte.
An den Ausschreitungen gegen Gewerkschafter bei einer Anti-Rechtsextremismus-Demo am Wochendende in Dresden waren auch Rechte vom Niederrhein beteiligt. Dies bestätigte Frank Fischer, Erster Kriminalhauptkommissar der Polizei Chemnitz, auf Anfrage.
Ein Trupp von 15 Personen aus Moers, Duisburg und Krefeld, darunter zwei Frauen, war mit einem Kleinbus in Richtung Dresden unterwegs und traf an einer Raststätte an der A4 in der Nähe von Chemnitz auf Gewerkschafter. Als Resultat des Aufeinandertreffens blieben drei Leichtverletzte zurück, die Rechten fuhren im Kleinbus Richtung Dresden davon.
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte den Bus an einer weiteren Raststätte stoppen. Die 15 Insassen wurden für den Rest des Tages in Gewahrsam genommen und erst nach Beendigung der Demo wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Landfriedensbruch ein. (hr)























