Zweitwahlrecht für Gesamtschul-Eltern
18.11.2011 | 18:40 Uhr 2011-11-18T18:40:00+0100
Menden/Fröndenberg.(thea/thb) Eltern, die ihr Kind an der Gesamtschule in Menden anmelden, sollen ein Zweitwahlrecht erhalten. Das bedeutet, sie können bereits bei der Anmeldung angeben, ob ihr Kind im Falle einer Ablehnung beispielsweise die Gesamtschule in Fröndenberg besuchen soll. Ihnen soll damit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit geboten werden, dass ihr Kind auch an einer Schule der gewünschten Schulform aufgenommen werden kann. Dieses Verfahren haben die Bürgermeister der benachbarten Kommunen Menden, Fröndenberg und Wickede besprochen.
Ziel der Gespräche, an denen auch Vertreter der Bezirksregierung, der Schulverwaltungen sowie der Schulleitungen der Fröndenberger Gesamtschule und der Gerkenschule aus Wickede teilnahmen, ist eine regionale Schulentwicklungsplanung. So sollen die drei Kommunen das Anmeldeverfahren für Sekundarschule und Gesamtschulen untereinander abstimmen. Vorgesehen ist ein vorgezogenes Anmeldeverfahren für die geplante Sekundarschule in Wickede, voraussichtlich Anfang Februar, sowie ein zeitgleiches, verkürztes Anmeldeverfahren für die Gesamtschulen in Fröndenberg und Menden. Auch die Anmeldewoche in Menden und in Fröndenberg wird nach Angaben der Mendener Schulverwaltung wahrscheinlich parallel im Februar laufen.
Während der Anmeldephase wird die Mendener Gesamtschule wohl eine kommissarische Leitung haben. Gabi Wesselmann von der Mendener Schulverwaltung erklärte gegenüber der WP, es sei das übliche Verfahren, dass die Bezirksregierung diese kommissarische Schulleitung ernenne. Sobald genügend Anmeldungen zur Errichtung der Gesamtschule vorliegen, werde dann eine ordentliche Leitung ausgeschrieben.
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