Zweiter „Glücksgriff“, „Döpi“ und Tattoo-Studio ziehen um

Susanne Arndt
Susanne Arndt
Foto: WP

Menden..  Das ist eine gute Nachricht aus der heimischen Geschäftswelt: Das Modegeschäft „Glücksgriff“ öffnet nächsten Monat eine zweite Filiale in Menden und beseitigt damit einen der Innenstadt-Leerstände.

Vor mittlerweile fünf Jahren hat Susanne Arndt „Glücksgriff“ in der Hochstraße eröffnet. Nun soll – voraussichtlich Anfang März – ein zweites Ladenlokal in der Kirchstraße hinzukommen. „Wir gehen ins ehemalige ,Madonna’“, berichtet Susanne Arndt. Das Geschäft heißt „Glücksgriff 2.0“ und soll eine jüngere Zielgruppe ansprechen: „Von der ersten Erwachsenen-Größe XS für Zwölf- und Dreizehnjährige bis hin zu junggebliebenen Fünfzigjährigen.“

Wichtig bei der Standortwahl war für Susanne Arndt die räumliche Nähe zum geplanten Nordwall-Center. Durch die Realisierung des Großprojektes könnte sich – so vermuten Immobilienmakler und Geschäftsleute – das Zentrum weiter von der Oberstadt weg verlagern. „Glücksgriff 2.0“ läge damit sehr zentral.

Live-Bilder aus Tattoo-Studio

Noch weitere Veränderungen zeichnen sich im Innenstadtbereich ab: „Bognar Tattoo & Piercing“ zieht im Mai von der Hauptstraße 58-60 auf die gegenüberliegende Seite ins einstige Café Ries. „Unten eröffnet André Ulmke ein Café namens ,Exil’, oben ziehe ich mit dem Tattoostudio ein“, erläutert Inhaber Daniel Bognar.

Daniel Bognar hat sich mit seinem Tattoo-Studio vor 14 Jahren selbstständig gemacht, erst in der Wilhelmstraße, dann im Obergeschoss in der Hauptstraße (über dm/Ecke Stadtmauer). Am neuen Standort reizt ihn, das er dort Aktionen besser umsetzen könne. So will er während der Pfingstkirmes mit einer Kopf-Kamera Tätowierungen aufzeichnen. Die Bilder sollen live in der Fußgängerzone zu sehen sein.

Gemütlichere Atmosphäre

Auch der „Döpi Grill Mendener Home“ zieht um – von der Ecke Hauptstraße/Nordwall gegenüber in das leer stehende Ladenlokal der ehemaligen Walburgis-Apotheke (Ecke Westwall/Unnaer Straße; zuletzt befand sich hier der „Haarstark-Shop“). „Wir wollen den Stil etwas ändern, unsere Kunden mehr zum Verweilen einladen“, erklärt Geschäftsführer Ümit Akin. Die Atmosphäre solle gemütlicher werden. Im aktuellen Ladenlokal hat „Döpi“ 36 Sitzplätze, im neuen werden es 30 sein. Der Umzug ist für Anfang/Mitte März geplant. Auch die Karte soll sich deutlich verändern: „Daran arbeiten wir noch“, verrät Ümit Akin. Für neue Anregungen fliegt er am Wochenende in die Türkei.