Zwei Galerien öffnen zur Langen Nacht der Kulturen

Menden..  Spannend wird die „Lange Nacht der Kulturen“ am Samstag. Während Bauer Schulte-Vierkötter von dem Mendener Puppenspieler Bodo Schulte auf der Bühne vor der Vincenzkirche moderiert, sind in Menden wieder Kultur- und Bildungseinrichtungen ab 16.30 Uhr bis tief in die Nacht geöffnet.

Margit Thulfaut-Löcke ist zum dritten Mal dabei. Ihre Fachwerkgalerie-Max lädt in Mendens Altstadt ein. In dem unter Denkmalschutz stehenden Haus an der Färbergasse 6 befindet sich die wohl kleinste Kunstgalerie Mendens. Zusammen mit Angela Seebohm hat sie sich an die Ausstellung „Ironmen“, die zurzeit im Museum zu sehen ist, angelehnt. „Wir zeigen Fotos aus Industriebetrieben“, erklärt Margit Thulfaut-Löcke. „Teilzeit“, „Arbeitsschutz“ oder „Zeche Zollverein“ sind Titel der Fotografien von Angela Seebohm. Dazu zeigen die beiden Künstlerinnen Arbeiten aus Stahl, Rost und Holz. „Ich habe Querschnitte aus alten Eisenbahnschienen, Fundholz und alte Bleche verarbeitet“, erzählt die Künstlerin. Die Ausstellung läuft bis Ende September.

Im Rahmen der „Langen Nacht der Kulturen“ öffnet auch das „Atelier Andrea Dörfers am Westwall“ seine Pforten. Die Künstlerin freut sich auf zwei Gastkünstler, Thomas Ohm (Malerei) und Slavomir Taler (Skulpturen). Andrea Dörfers zeigt Arbeiten aus den Bereichen Malerei und Grafik in den Kellergewölben des ehemaligen Feinkosthauses Schulze Bertelsbeck. Im Mittelpunkt steht die Werkreihe „Lampedusa“, die aus aktuellem Anlass entstanden ist. Der schon im November 2014 erfolgreich begonnene Benefizverkauf von Kleinformaten für die UNO-Flüchtlingshilfe „Lampedusa“ wird fortgesetzt. Unter dem Titel „lyrische Abstraktion“ stellt die Künstlerin seit 2008 ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen der Öffentlichkeit im In- und Ausland vor. Öffnungszeiten: 17 bis 23 Uhr.