Zorn über Kommunikation und überfüllte Busse

Fröndenberg..  Die Gesamtschule will den Zwischenfall nutzen, um völlig überfüllte Busse noch einmal zum Thema zu machen. „Der­ ­15-Uhr-Bus wäre rappelvoll gewesen“, sagt der stellvertretende Schulleiter Hubert Witte. Auch an der Gesamtschule war man sich am Mittwoch einig, dass der Unfall bei einem voll besetzten Bus mit stehenden Schülern wohl deutlich schlimmere Folgen gehabt hätte.

Schulleitung und Eltern hatten schon mehrfach Bedenken wegen überquellender Busse geäußert. Witte sagt: „Es ist die Regel, dass ein Großteil der Schüler steht.“

Kontakt zur Stadtverwaltung

Der Vize-Schulleiter nahm gestern Kontakt mit der Stadtverwaltung auf, um seinem Ärger über den Zwischenfall Luft zu machen. Man wolle gemeinsam nach Lösungen suchen. Denn auch die Kommunikation mit den Verantwortlichen vom Busverkehr Ruhr-Sieg (BRS) – eine Tochter der Deutschen Bahn – sorgt für Unmut im Wiesengrund „Ich habe um 16.10 Uhr durch den Anruf eines Schüler-Vaters von dem Unfall erfahren“, sagt Witte. Das sei sicher alles andere als der Idealfall. Die Schule müsse umgehend über einen so schweren Unfall informiert werden. „Mit dieser Kommunikation durch den BRS sind wir nicht einverstanden.“ Der BRS war für die Redaktion für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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