"Woodhouse"-Jazzband begeisterte mit Swing und Blues
06.07.2008 | 14:39 Uhr 2008-07-06T14:39:00+0200
Menden. Zu Beginn der „Jazz-geht's-los”-Reihe des Mendener Sommers am vergangenen Samstag präsentierte Volker Fleige den Besuchern einen Höhepunkt: Die „Woodhouse”-Jazzband ist eine der ältesten deutschen Jazzbands überhaupt.
Die Band zeichnet sich durch ein breites musikalisches Spektrum aus, das von Dixieland über Mainstream bis zu Swing und Blues reicht. Nicht nur die verschiedenen Stilrichtungen, auch Sängerin Dian Pratiwi sorgte mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und der Lebhaftigkeit ihrer Darbietung für ein abwechslungsreiches Programm.
In ihrer über 50-jährigen Geschichte änderte sich die Formation der Band häufig, so dass ständig ein neuer, individueller Stil hinzukam. Sie entwickelte sich dabei von Amateuren, die Stücke aus dem Radio nachspielten, zu einer professionellen Band, die Konzertsäle im In- und Ausland füllt. Ihren Namen bekam die Band durch ihren ersten Proberaum, ein Holzhaus in Mülheim an der Ruhr.
Die Bandmitglieder — Andreas Scheel (Bass), Jochen Bosak (Klavier), Hinderik Leeuwe (Trompete), Waldemar Kowalski (Saxophon) und Rolf Drese (Schlagzeug) — freuten sich besonders über die Unterstützung ihres Gastmusikers Bernt Laukamp (Posaune) von der WDR-Bigband. Die „Woodhouse”-Jazzband spielte seit ihrer Gründung immer wieder mit bedeutenden Musiker.
Eine Anekdote erzählt die Band bis heute gern: In ihrer Anfangszeit sollte der heute führende deutsche Jazzmusiker Klaus Doldinger den Part des Saxophonisten übernehmen. Er musste jedoch erst sein Abitur machen machen, bevor er sich der Jazzband anschließen konnte.
Weitere Fotos des Auftritts sehen Sie in der Fotostrecke.
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