Wie das Kirchenjahr und der Mondstand zusammenhängen

Menden..  Es ist das Fest der Feste für Christen. Doch was macht Ostern für ihren Glauben so besonders?

Christliche Kirchen feiern Ostern die Auferstehung Jesu Christi vom Tod. Der auferstandene Sohn Gottes hat nach christlichem Verständnis den Tod überwunden und verspricht den Menschen, dass auch sie ewiges Leben haben werden, wenn sie an ihn glauben. In besonderer Weise wird dies in allen Osternächten und Ostermessen gefeiert. Die Termine für das Osterfest sind klar definiert. Ostern wird immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Somit reicht die Spanne vom 22. März als frühestem bis zum 25. April als letzem Termin. Davon sind ihrerseits viele weitere kirchliche Fest- und Feiertage im österlichen Jahreskreis betroffen. Es gilt: Aschermittwoch: 46 Tage vor Ostern; Palmsonntag: sieben Tage vor Ostern; Gründonnerstag: drei Tage vor Ostern; Karfreitag: zwei Tage vor Ostern; Christi Himmelfahrt: 39 Tage nach Ostern (der 40. Tag); Pfingstsonntag: 49 Tage nach Ostern (der 50. Tag). Für die katholische Kirche kommt 60 Tage nach Ostern das Hochfest Fronleichnam hinzu. Im Mittelalter gab es sogar mehrere offizielle Osterfeiertage hintereinander. In Deutschland ist der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten geblieben.