Warum sind Stümpfe am Hexenteich so hoch?
09.02.2011 | 17:34 Uhr 2011-02-09T17:34:00+0100
Menden.Die Stadtverwaltung hatte die Fällung der Bäume am Hexenteich bereits im Januar angekündigt . Förster Dirk Basse hatte wie geplant die Säge an den Stämmen angesetzt – allerdings recht hoch.
Knapp ein Meter hohe Baumstümpfe schmücken den Parkplatz von Mendens beliebtem Ausflugsziel nun. Hat der Förster nach halber Arbeit keine Lust mehr gehabt?
„Nein, das war Absicht“, schmunzelt Basse. „Wir waren uns noch nicht sicher, wie wir die Wurzeln rausbekommen. Daher haben wir die Stümpfe erstmal so hoch gelassen“, erklärt der Förster die unfertige Fällung. Zwei Möglichkeiten habe er gehabt, den Parkplatz baumfrei zu bekommen: Entweder die Stuken, wie man die Baumstümpfe auch nennt, rausreißen oder sie ausfräsen. Der Stadtförster wollte sich zunächst beide Alternativen offen lassen: „Wir mussten eine Höhe wählen, mit der wir weiterarbeiten konnten.“ Hätte er zu viel abgesetzt, wäre ein Rausziehen nicht mehr möglich gewesen.
Letztendlich hat sich der Baumexperte für die zweite Variante entschieden: Am Mittwoch werde er die Stümpfe so tief wie möglich absägen, und dann übernehme eine Mendener Firma mit einer Stukenfräse. Der Förster erklärt, wie das geht: „Die Stukenfräse wird senkrecht am Stuken angesetzt. An dem Gerät dreht sich eine Scheibe mit vielen kleinen Messern, die das Holz ausfräßen.“ Danach würden die Löcher mit Schotter aufgefüllt. Neue Bäume würden dort nicht gepflanzt.
Damit wären die Hindernisse vom Parkplatz restlos verschwunden. „Man konnte an den gefällten Baumrinden noch richtig die Macken von den Autos erkennen“, sagt Basse und gesteht zugleich: „Ich bin da auch ‘mal gegengefahren.“ Die Bäume würden zwar zur Verkehrssicherung gefällt, aber auch aus einem anderen Grund: „Sie waren faul“, sagt der Stadtförster.
21:35
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18:42
Ja - vollkommen klar.
Zuerst wird ein Parkplatz in den Wald hineingebaut und dann stören im Wald die Bäume, weil ein paar Fahrlegastheniker dort unterwegs sind.
Da fällt einem nichts mehr ein.