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Engelstrompete

Warnung vor Engelstrompete - giftige Pflanzen können Unruhe auslösen

26.07.2012 | 15:00 Uhr
Die schöne Engelstrompete ist eine Giftpflanze. Foto: privat

Menden.   Die Blüten der Engelstrompete können Unruhe, Halluzinationen, und sogar komatöse Zustände auslösen. Einige Symptome treten bereits auf, wenn lediglich ihr Duft eingeatmet wird. Die Heilpraktikerin Martina Hohmann rät deshalb, die Pflanze der Jahres 2012 nicht in umittelbarer Nähe des Fensters stehen zu lassen.

Sie trägt schöne Blüten, kann aber Symptome wie Unruhe und Alpträume auslösen. Die Heilpraktikerin Martina Hohmann will andere Mendener vor der Engelstrompete warnen. „Wenn ich als gesunder Erwachsener schon Symptome habe, dann reagieren Kinder und Ältere sicher noch stärker darauf“, sagt sie.

Martina Hohmann hat zwei Büsche der Engelstrompete auf ihrer Terrasse stehen gehabt. Darüber befindet sich ihr Schlafzimmer, dessen Fenster geöffnet waren. „Ich hatte am Morgen einen trockenen Mund, eine geschwollene Zunge“, sagt sie. „Diese Symptome waren weg, als ich das Zimmer gewechselt habe.“ In diesem Jahr blühten die Pflanzen wohl besonders intensiv. Die Heilpraktikerin hat einige Informationen über die Pflanze zusammengestellt.

Die Engelstrompete ist Pflanze des Jahres 2012

„Die Engelstrompete und die Pflanze Coffea Arabicum sind in der Pflanzenwelt mit ihren Arzneibildern die Pflanzen des Jahres 2012. Die Engelstrompete (Datura Stramonium oder Stechapfel) ist eine immergrüne krautige Pflanze, ungefähr einen Meter hoch und in den gemäßigten Regionen Europas, Asiens und Nordamerika überall verbreitet.

Datura wurde früher in Gärten gepflanzt, sie galt als Abwehr gegen Maulwürfe. Die Pflanze ist äußerst giftig und hat viele volkstümliche Namen, die auf die Giftigkeit hinweisen, wie Engelstrompete, Teufelskraut oder Giftapfel. Die Kelten bestrichen damit ihre Pfeilspitzen.

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