Vorwurf an die Stadt: Chancen nicht genutzt
20.06.2007 | 08:58 Uhr 2007-06-20T08:58:34+0200Menden/Lendringsen. (ars) Der Ärger über illegales Müllabladen an den Container-Standorten ist groß. Da ist es umso erfreulicher, dass die Stadt Menden zumindest den "Erdbeer-Fall" lösen konnte (WP berichtete gestern). Der Aufforderung der Umweltabteilung
Grunau nutzt die Container am Habicht, an denen auch immer wieder wild Müll entsorgt wird. "Neulich habe ich nur oberflächlich in einem solchen Haufen herumgewühlt und prompt eine Adresse gefunden", erzählte der Lendringser. "Aber als ich im Ordnungsamt angerufen habe, hat man nur versucht, mich zu belehren." Bei einer möglichen späteren Verhandlung sei ein solcher Adressenfund kein taugliches Beweisstück. In der Tat wäre es schwierig, einem möglichen Umweltsünder auf diesem Weg seine Tat nachzuweisen. "Aber man könnte der Spur doch nachgehen - einige so Ertappte würden doch wahrscheinlich bei einer Befragung umfallen und alles zugeben", vermutete Gerhard Grunau. Für ihn steht fest: Wenn man diese Möglichkeit nicht nutze, würden auch nicht viele Übeltäter erwischt.
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